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SILA YOLU BERLIN

24.09.-09.10.2016

SILA YOLU – Der Ferientransit in die Türkei und die Erzählungen der Autobahn

Sıla yolu, Autoput, Todesstraße, Heimatweg – die ehemalige Europastraße 5 (E5) zwischen Deutschland und der Türkei hat viele Namen. Seit den 1960er Jahren wurde die Autobahnstrecke vielleicht so oft befahren wie keine andere internationale Strecke innerhalb Europas. Noch immer wird der Sıla Yolu insbesondere in den Sommermonaten von Urlauber*innen und Reisenden stark frequentiert. Gleichzeitig stellt die Route „andersherum“ die sogenannte West-Balkanroute dar, welche in den letzten Jahren von zahlreichen Geflüchteten benutzt wurde, um nach West- und Nord-Europa zu gelangen.

In einer audio-visuellen Installation, die in einen Ford Transit eingebaut an verschiedenen Orten in Berlin Station macht, wird die Autobahnroute zwischen Deutschland und der Türkei in all ihren Facetten thematisiert. Das Projekt setzt sich nicht nur mit dem physischen Weg zwischen zwei Orten auseinander, sondern auch mit dem komplexen Emotionsraum, in dem die Konzepte von Kultur, Identität und Gemeinschaft rasant oszilieren, aber manchmal auch an unverrückbare Vorstellungen gefesselt sind. Parallel zur Ausstellung findet ein Begleitprogramm statt, das in Filmvorführungen und Gesprächsrunden das Thema ergänzend beleuchtet.

Die mobile Ausstellung machte zwischen dem 23. September und 09. Oktober 2016 an verschiedenen Orten in Berlin Station:

Termine

23.09.2016, 16-23 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Filmvorführung, 20 Uhr
E5 Ölüm Yolu – Gastarbeiterstrasse
(Tuncel Kurtiz, 1978)
bi’bak

24.09.2016, 12-18 Uhr
Prinzessinnengärten

25.09.2016, 12-18 Uhr
Prinzessinnengärten

29.09.2016, 16-23 Uhr
Filmvorführung, 20 Uhr
bi’bak

30.09.2016, 16-23 Uhr
Lesung, 20 Uhr
Daughters and Sons of Gastarbeiters
bi’bak

01.10.2016, 12-18 Uhr
An der Galerie Wedding

02.10.16, 12-18 Uhr
ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik

06.10.16, 16-23 Uhr
Filmvorführung, 20 Uhr
bi’bak

07.10.16, 12-18 Uhr
himmelbeet

08.10.16, 12-18 Uhr
An der Galerie Wedding

09.10.16, 12-18 Uhr
himmelbeet

Funded by Fonds Soziokultur