Über

SİNEMA TRANSTOPIA

Ab September 2020 startet bi'bak ein Kino-Experiment im Haus der Statistik.

SİNEMA TRANSTOPIA untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität. SİNEMA TRANSTOPIA bringt diverse soziale Communities zusammen, verknüpft geographisch entfernte und nahe Orte, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und dezentriert einen eurozentristischen Blick durch transnationale, (post-)migrantische und postkoloniale Perspektiven. SİNEMA TRANSTOPIA ist eine Transtopie, ein Ort, an dem “grenzüberschreitende Bindungen und Verbindungen zusammenlaufen, neu interpretiert werden und sich zu Alltagskontexten verdichten” (Erol Yıldız).  Im Rahmen der Pioniernutzung der stadtpolitischen Initiative Haus der Statistik schlägt das Kino-Experiment eine Brücke zwischen urbaner Alltagspraxis und Film als alternative, verschiedene soziale Perspektiven verbindende Kunstform.

 

bi'bakino

bi’bakino ist ein kuratiertes Filmprogramm, das transnationalen Narrativen, Migrations- und Mobilitätsdiskursen im Film nachspürt und rund um die Filme differenzierte Diskussion und Perspektivwechsel anregen will. Dabei legt das Programm einen Schwerpunkt auf Filme, die aus dem außereuropäischen Raum stammen oder in Berlin noch nicht oder nicht oft gezeigt wurden, sowie Archivausgrabungen und Wiederentdeckungen. Im Anschluss an die Filmvorführungen finden moderierte Gespräche mit Filmemacher*innen und Expert*innen statt.

Die Veranstaltungsreihen können im Archiv abgerufen werden.

Reihen
bis

Critical Conditions (AT)

Handlungsfelder in der Umweltkrise

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Critical Conditions (AT)

Die Auswirkungen der Umweltzerstörung sind eng verknüpft mit Fragen der globalen Gerechtigkeit und den durch sie ausgelösten Migrationsbewegungen. In der Genfer Flüchtlingskonvention wird allerdings die „klimainduzierte Migration“ nicht als Asylgrund anerkannt. Während die Folgen des Klimawandels im Allgemeinen als erstes die Länder des globalen Südens treffen, die vergleichsweise wenig zum Treibhausgasausstoß und zur Umweltverschmutzung beitragen, sind die Verantwortlichen überwiegend global agierende Großkonzerne, die durch eine marktorientierte Politik keine Einschränkungen erfahren. 

Die Reihe will vielseitige Perspektiven auf Umweltzerstörung, globale Verantwortung und durch den Klimawandel bedingte Migrationsbewegungen zusammenbringen und zur differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Dabei werden außereuropäische Perspektiven und Aktivismus, sowie die Rolle von Wirtschaft und Großkonzernen beleuchtet.

Gefördert durch die Berliner Landeszenrale Politische Bildung

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