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Video-Installation auf der Fassade, Isaac Chong Wai, Hong Kong/Bosnien-Herzegovina/Deutschland 2014, 11 Min.

The Silent Wall – Berlin

Das Video The Silent Wall – Berlin zeigt Chong, wie er versucht die Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg an einer Mauer in Berlin zu überdecken. Die Arbeit erinnert an die Anzahl der Kugeln, die die Soldaten täglich verschießen mussten. Um nicht auf Menschen schießen zu müssen, schossen einige immer wieder auf dieselbe Mauer. Im Verlauf des Videos verstummt der Klang der Stadt allmählich. Die Stille blendet den Lärm der Stadt aus und  interveniert so in eine Geschichte des Schmerzes.

Kuratiert von Popo Fan
Die Installation wird jeden Abend von 17:00 bis 00:00 Uhr auf der Fassade des Sinema Transtopia gezeigt.

Isaac Chong Wai ist ein Künstler aus Hong Kong, der sich in seinen Arbeiten mit Kollektivismus und Individualismus, Geopolitik, Migration, Krieg, Militarismus, Rassismus, Identitätspolitik und Öffentlichkeit befasst. Diese Themen setzt er mit verschiedenen Mitteln um – Performance, Video, Fotografie, Kunst im öffentlichen Raum und Multimedia. Er absolvierte 2012 einen BA in Bildender Kunst an der Hong Kong Baptist-Universität und 2016 im Anschluss den Masterstudiengang Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien an der Bauhaus-Universität Weimar. Derzeit lebt er in Berlin und Hong Kong.

 

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 02.12.2021 17:00
  • 03.12.2021 17:00
  • 04.12.2021 17:00
  • 05.12.2021 17:00
  • 06.12.2021 17:00
  • 07.12.2021 17:00
  • 08.12.2021 17:00

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Mattie Do

Walk on the Wild Side

ບໍ່ມີວັນຈາກ The Long Walk
Mattie Do, Laos 2019, 116 Min.

Triggerwarnung: sexueller und familiärer Missbrauch, Blut und Gewalt

Der im ländlichen Laos angesiedelte Sci-Fi-Thriller The Long Walk formuliert eine deutliche Kritik an der Gewalt von Fortschrittserzählungen und den harten Grenzen zwischen moderner Technologie und traditionellen schamanischen Überzeugungen. Die ineinander verwobene Geschichte über einen zeitreisenden Mörder, ein Kind und eine Gruppe von Geistern macht deutlich, wie sich Traumata von Generation zu Generation zyklisch wiederholen.

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Mattie Do wuchs in Los Angeles als Tochter laotischer Geflüchteter auf. Sie kehrte nach Laos zurück, um die Regierung beim Aufbau der Infrastruktur für ausländische Koproduktionen zu unterstützen. Ihr Debütfilm Chanthaly (2012) war der erste laotische Film, der außerhalb Südostasiens gezeigt wurde. Ihr zweiter Film Dearest Sister (2016) war Laos’ erste Einreichung für den besten internationalen Film bei den 90. Academy Awards.

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Sopheap Chea

Afterlife of Cinema

Le sommeil d'or Golden Slumbers
ដេវី ជូ Davy Chou, Kambodscha/Frankreich 2011, 96 Min. 

Golden Slumbers ist ein Film für Kinoliebhaber*innen. Davy Chou’s Dokumentarfilm zeigt, wie stark die politischen Bedingungen das Auf und Ab der Filmindustrie in Kambodscha prägen und beleuchtet aus der Sicht der Khmer-Diaspora die Möglichkeiten zu überleben. Durch Gespräche mit überlebenden Schauspieler*innen weckt Golden Slumbers die nostalgische Sehnsucht nach einer Zeit, in der die kambodschanische Filmindustrie florierte.

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Sopheap Chea (សុភាព ជា) wurde 1984 in Kambodscha geboren und wuchs in einer Familie auf, die das Regime der Roten Khmer miterlebt hat. Er arbeitet als Executive Director des Bophana Audiovisual Resource Center. Das Zentrum wurde vom international renommierten Dokumentarfilmemacher Rithy Panh und dem ehemaligen Senator und Minister des Königspalastes Ieu Pannakar gegründet. Ziel des Zentrums ist es, die visuelle Erinnerung der Geschichte Kambodschas zu bewahren und jungen Kambodschaner*innen (aus Khmer- und ethnischen Minderheiten) ein professionelles filmisches Training zu ermöglichen. Das Zentrum hat eine Reihe von Dokumentarfilmprojekten gestartet, die sich insbesondere auf indigene Frauen und die Überlebenden der Roten Khmer konzentrieren.

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Truong Minh Quý

Doing Homework

Nhà Cây The Tree House
Truong Minh Quý, Vietnam/Singapur 2019, 84 Min.

Der Science-Fiction-Dokumentarfilm The Tree House spielt im Jahr 2045 auf dem Mars und gibt einen Einblick in das Leben der ethnischen Minderheiten der Ruc, Kor und Hmong. Truong Minh Quý verwebt persönliche Erinnerungen und Sehnsüchte mit historischem Filmmaterial, das von amerikanischen Soldaten während des Vietnamkriegs gedreht wurde. Inmitten dieser visuellen Schichten taucht die Frage nach der Gewalt der Darstellung des „Anderen“ auf. Doch am Ende wird The Tree House zu einer Meditation über die Möglichkeit, ein kollektives Zuhause zu rekonstruieren.

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Truong Minh Quý wurde in Buon Ma Thuot geboren, einer kleinen Stadt im zentralen Hochland von Vietnam. Seine Filme wurden auf internationalen Filmfestivals und Ausstellungen wie dem Locarno Film Festival, dem New York Film Festival, den Kurzfilmtagen Oberhausen, dem IFFR und dem Busan Film Festival gezeigt. Er gewann den Hauptkunstpreis bei der 20. VideoBrasil 2017.

Regie Narges Kalhor Deutschland 2019

76 Min., OmeU

In the Name of Scheherazade oder der erste Biergarten in Teheran

Mit einer Videobotschaft von Narges Kalhor

„Sag ihm einfach, du hast eine neue Idee, irgendwas über deine Heimat, was Politisches“, berät eine Freundin die Filmemacherin Narges Kalhor, die versucht, ihren Abschlussfilm fertigzustellen. Dass sie daran schier verzweifelt, liegt an einem weißen Redakteur, dessen Kommentare den Film aus dem Off immer wieder unterbrechen. Er möchte den Film, wie er sagt, den „Sehgewohnheiten” des Publikums näher bringen und fordert hier und dort noch „Heimatgeschichten“ sowie Bilder von einer Flucht oder „etwas nicht zu Kompliziertes“.So entstehen mehrere Filme in einem, und das Publikum wird Zeuge dieses Prozesses. Erzählen, Überreden und Überzeugen sind zentrale Motive. Kalhor strickt mit anarchistischer Freude und viel Humor diverse Geschichten zu einer Mockumentary zusammen, die schließlich das ganze redaktionelle Gerede doch nicht so sehr ernst zu nehmen scheint: Darin findet die Geschichte eines queeren syrischen Asylbewerbers ebenso Platz wie die einer aus dem Iran kommenden Bierbrauerin, privates Videomaterial steht neben Studioaufnahmen, und gerahmt wird das Ganze von einem Schattenspiel, das das berühmte Märchen von Scheherazade evoziert.

Narges Kalhor, geboren 1984 in Teheran, Iran. Sie studierte Filmregie und visuelle Kommunikation, beantragte 2009 bei einem Festival besuch in Deutschland politisches Asyl. Der Abschlussfilm ihres Filmstudiums In the Name of Scheherazade wurde beim Festival Visions du Réel in Nyon uraufgeführt und mit dem Preis des Goethe-Instituts für den besten Dokumentarfilm beim DOK Leipzig ausgezeichnet.

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Aktuell
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Sinema +++

Kino jenseits der Leinwand

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Sinema +++

In Kooperation mit Azin Feizabadi, Jan Kulka, Anja Dornieden, Juan David Gonzales Monroy, Ming Poon und Darunee Terdtoontaveedej

SİNEMA+++ erweitert die räumlichen Möglichkeiten des Kinos über die Leinwand hinaus und setzt sich mit dem künstlerischen und sozialen Potential des Kinosaals auseinander. Welches Verhältnis haben die Leinwand und der Saal, die filmischen Bilder und die Körper im Raum zueinander?Alternative Formen des sozialen Austausch über Kino und neu entwickelte Projektionsapparate treffen auf Performances, die das Verhältnis der Körper auf und vor der Leinwand erkunden. Die Veranstaltungsreihe SİNEMA+++ lädt künstlerische Projekte ein, mit der Idee eines Kinoerlebnis jenseits der Leinwand zu experimentieren und daraus Crossover-Formate zu entwickeln, die sich an den Schnittstellen von Film, Spiel, Performance und Vermittlung bewegen und die räumlichen Möglichkeiten des Kinos ausloten.

Gefördert durch den Bezirkskulturfonds Mitte 

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Common Cold

un.thai.tled Film Festival 2021

Kuratiert von Sarnt Utamachote und Rosalia Namsai Engchuan

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Common Cold

Soziale Ungleichheit, ein die Umwelt zerstörender Extraktivismus und der gewaltsame Nachhall kolonialer Nationenbildung sind konstitutive Bestandteile diktatorischer Machtregime. Sie manifestieren sich aus den nationalen Grenzen der Kolonialzeit – eine von außen auferlegte Struktur, die vielerorts Land, Körper, Geist und Seele traumatisiert hat. Die Filmauswahl aus Archiven und zeitgenössischen Quellen legt den Fokus auf Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und seinen Auswirkungen. Im Sinne einer reparativen Geste sind die beim un.thai.tled Film Festival 2021 kuratierten Filme nicht entlang dieser gewalttätigen und einschränkenden Kategorien organisiert, sondern folgen Spuren und Verstrickungen, die nationale und geografische Grenzen überschreiten und die Fragen nach Verantwortlichkeiten für koloniale Schäden in der Beziehung zwischen Europa und Südostasien stellen. Aus diesem Grund zeigen wir nicht nur Filme aus der Region, sondern auch in Europa produzierte diasporische Perspektiven.

un.thai.tled vereint Künstler*innen und Kreative aus Thailand und mit thailändischem diasporischen Hintergrund. Das Kollektiv kuratiert Kino- und Kulturveranstaltungen, in denen Stereotype gebrochen werden, die Thailand und Südostasien betreffen. un.thai.tled steht für den Widerstand gegen das Unsichtbarmachen aber auch gegen Labels und Fremdzuschreibungen.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung  für Kultur und Europa, die Stiftung Nord-Süd Brücken und das Goethe Institut Thailand

Rosalia Namsai Engchuan (โรสาลียา น้ำใส เอ่งฉ้วน) ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Künstlerin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerisch-theoretischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen. Rosalia ist 2021 Goethe-Institut Fellow am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwartskunst Berlin und eine der Gründer*innen von with the rubbles, einem Raum für kollektives Forschen in Berlin.

Sarnt Utamachote (ษาณฑ์ อุตมโชติ) ist eine nonbinäre Filmemacher:in und Kurator:in. Sie ist die Mitgründer:in von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem sie das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories from the Thai Park kuratiert hat. Ihre Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt und ihr Kurzfilm Soy Sauce (2020) wurde u.a. am OutFest Fusion LA, Xposed Berlin und Queer East London 2021 gezeigt.

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Common Visions Berlin

Common Visions Berlin ist ein Freiraum, der unseren Freund*innen und Genossen*innen gewidmet ist. In unregelmäßig stattfindenden Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Diskussionen und Vorträgen wird das SİNEMA TRANSTOPIA von befreundeten Organisationen und Initiativen bespielt, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit der transnationalen Stadtgesellschaft in Berlin leisten. Denn wir sind überzeugt, nur in Allianzen und Kollaborationen kommen wir voran. Denn, wie ein türkisches Sprichwort sagt: „Was kann eine Hand überhaupt ausrichten? Nur zwei Hände erzeugen einen Klang.“ Es ist dieses Zusammenspiel, dem wir uns mit Common Visions Berlin widmen wollen – für einen Raum des Austauschs und der Solidarität, der zusammenführt, inspiriert und ermutigt.

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Demnächst
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Minamata - The Victims and Their World

Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung @ SİNEMA TRANSTOPIA

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Minamata - The Victims and Their World

Lecture-Performance und Filmvorführung

17:30 Marianna Christofides, exercises in becoming uncertain, Explorative Lesung
19:30 Tsuchimoto Noriaki, Minamata – The Victims and Their World (1971), Filmscreening

Es ist ein Event in zwei Teilen:
EXERCISES IN BECOMING UNCERTAIN Marianna Christofides | MINAMATA – THE VICTIMS AND THEIR WORLD
In der Pause zwischen Präsentation und Filmscreening gibt es warme Suppe von soyboy.

In Kooperation mit Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung

Tickets sind für die Filmvorführung um 19:30 und die Lesung um 17:30 gültig und können hier erstanden werden. 

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Lichttisch-Animationen

Workshopleitung Julia Kapelle

TRICKMISCH WERKSTATT

Offenes Workshopangebot für Kinder und Erwachsene 

Samstag den 04.12.2021 von 11:00 - 17:00

Workshopleitung Julia Kapelle

Zum Anmeldungsformular hier

Mehr als je zuvor ist unsere Welt durch Mobilität bestimmt. Wer jedoch reisen darf und wer nicht ist ungleich reglementiert - durch Visa, Pässe, Einreiseregelungen und vieles mehr. Ganz andere Regeln gelten für Waren, die sich in globalen Handelsnetzen bewegen. Für die Trickmisch Werkstatt laden wir für einen Samstagnachmittag Kinder und Eltern ein, verschiedene Formen des Unterwegsseins zu beschreiben, zu bebildern und in kleinen Trickfilmen auf dem Lichttisch zu animieren. Zwei Stationen helfen euch, Wortmaterial für eure Trickfilme zu finden. Wir stempeln Schlangengedichte á la Meret Oppenheim oder bilden absurde Wortkombinationen wie die Surrealist*innen. Die erfundenen Texte werden schließlich als Trickfilm-Geschichten animiert. 

Julia Kapelle studierte Film und Fotografie (visuelle Kommunikation) an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und der UdK am Institut für Kunst im Kontext. In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit der medialen Bildproduktion und Prozessen der kollektiven Autor*innenschaft. 

Mit Trickmisch werden seit 2014 zusammen mit geflüchteten Schüler*innen aus Willkommensklassen allerlei Geschichten mit Tricktischen, Film-Schnittplätzen, einem Mini-Aufnahmestudio und einem Koffer voller Scherenschnittfiguren geschnitten und animiert.

Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung des Bezirksamt Mitte FS3 und den Berliner Projektfonds Urbane Praxis 

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SİNEMA Retakes & Revisions

“Kino ist mehr als das Sehen von Filmen. Kino ist ein sozialer Diskursraum, ein Ort des Austausches und der Solidarität. Kino kann abseits von Kommerz und festgefahrenen Strukturen ein Raum sein, der Zugänge öffnet, Diskussionen anregt, weiterbildet, bewegt, provoziert und ermutigt.” Mit diesem Anspruch eröffneten wir im September 2020 das Sinema Transtopia. In der unsicheren Situation zwischen zwei Lockdowns sollte das Kino-Experiment Zukunftsperspektiven für einen lebendigen Kinoraum entwerfen und einen Neuanfang wagen. Grund genug also, um nach mehr als einem Jahr Bilanz zu ziehen und einen zweiten Blick auf Filme zu werfen, die besondere Aufmerksamkeit verdient haben und die in diesen turbulenten Zeiten vielleicht untergegangen sind. Retakes & Revisions bietet deshalb einen kaleidoskopischen Überblick über das bisher gezeigte Programm und wirft Schlaglichter auf für uns besonders wichtige Filme oder Filme, denen wir in unseren Recherchen begegnet sind und die aus den verschiedensten Gründen nicht gezeigt werden konnten. 

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Berliner Projektfonds Urbane Praxis

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Super 8 + Bioentwickeln

¡Kino, Kaffee, Kompostol!

Samstag 15.01. 11-17 Uhr 
Sonntag  16.01. 11-17 Uhr 

Samstag 22.01. 11-17 Uhr
Sonntag  23.01. 11-17 Uhr

Anmeldung hier

Super 8 ist ein extrem sexy Material: Es hat unschlagbare, tiefe Schwärzen, feine Grauwerte und warme Farbnuancen. Es ist geheimnisvoll unscharf, naturkörnig, nicht 100%ig planbar und kommt, wenn die Filmer*in ihre Antennen richtig ausfährt, ganz nah an das Geschehen ran.

In einem Workshop an zwei Wochenenden könnt ihr mit Dagie Bundert lernen, euer Super8-Filmmaterial selber zu entwickeln – biologisch abbaubar mit Waschsoda, Vitamin-C-Pulver und etwas Phenolhaltigem: Kaffee, Tee, Pflanzensaft, Vanille, Unkraut, Rotwein, Kaffee, Baumrinde, Chili, roten Früchten, Thymian, Bier, Blumen, Kartoffeln, schwarzem Tee, Whiskey und vielem mehr!

Als Inspiration dienen uns die gerasterte Fassade und die Architektur des Haus der Statistik sowie grafische Strukturen des Kinosaals und der Umgebung.

Dagie Bundert hat in Berlin Grafik und Experimentelle Filmgestaltung studiert und in den späten 80er-Jahren ihre Leidenschaft für (Super8)-Film entdeckt. Seitdem hat sie sich alles beigebracht, was nur geht und animiert, was sie kann. So ist sie mittlerweile Spezialistin für biologisch entwickelte Super-8-Filme geworden!

Gefördert durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis

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CiNEMA of Commoning

Symposium, Screenings, Talks

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CiNEMA of Commoning

In Kooperation mit Bangkok Screening Room (Bangkok), Cinema Akil (Dubai), Cinema ARTA (Cluj-Napoca), Kundura Sinema (Istanbul), Cine CCC (Santiago de Chile), Cimatheque (Kairo), Arkipel/ Forum Lenteng (Jakarta)

Unter dem Titel “Cinema of Commoning” plant bi’bak 2021 im neuen Kinoraum SİNEMA TRANSTOPIA im Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz ein 4-tägiges Symposium. Es werden dafür internationale Akteur*innen eingeladen, die bereits an der Entwicklung und Gestaltung nicht-kommerzieller, gemeinwohl-orientierter Kinoprojekte beteiligt sind, in Beirut und Lagos, in Prizren, Berlin und anderswo. Auf dem Symposium werden Konzepte und Strategien für ein nachhaltiges, am lokalen und globalen Gemeinwohl ausgerichtetes Kino zusammengetragen und weiterentwickelt. Kino wird als künstlerische und soziale Praxis, als Ort des öffentlichen Diskurses, als Akteur filmhistorischer und erinnerungskultureller Arbeit und als Distributionsort für selten zugängliche Film- und Videoformate diskutiert. Gefragt wird, wie ein Kino aussehen kann, das einen Ort der gleichberechtigten Teilhabe und Verhandlung diverser sozialer Verhältnisse – einen Ort der Commons – darstellt, insbesondere in einer von Migration geprägten, transnationalen Gesellschaft und unter sich verändernden Rezeptionsbedingungen und schwierigen ökonomischen Bedingungen. Bereits seit 2015 entwickelt bi’bak ein kuratiertes Film- und Veranstaltungsprogramm, das transnationalen und außereuropäischen sowie (post-)migrantischen Perspektiven einen eigenen Raum gibt. Unter den thematischen Schwerpunkten “Kulturelle Erinnerung”, “Transnationalität”, “Kollektive Erfahrung vor, nach und jenseits der Vorführung” und “Der Kinoraum” bietet das Symposium die Gelegenheit, die politische, gesellschaftliche, ästhetische und soziale Bedeutung eines Kinos der Commons in den Blick zu nehmen. Mit Diskussionspanels, Filmscreenings und einer begleitenden Publikation will das Symposium Kino als zentralen Ort gesellschaftlicher Öffentlichkeit, kultureller Erinnerung und gemeinschaftlichen Erlebens und Teilens stärken.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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