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BITTER THINGS | LUCRURI CARE DOR | IASI

Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien

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BITTER THINGS | LUCRURI CARE DOR | IASI

Nach Stationen in Timişoara, Cluj und Braşov zieht bi'baks recherchebasierte Ausstellung BITTER THINGS - Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien weiter und ist in Iaşi, Rumänien, im Palatul Culturii Iaşi zu sehen.

BITTER THINGS – Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien ist ein forschungsbasiertes Ausstellungsprojekt von bi’bak, das die Auswirkungen von Arbeitsmigration auf Mutterschaft und Familie aus der Perspektive von Arbeitsmigrantinnen und ihren Kindern untersucht. Ausgehend von Erfahrungen transnationaler Familien aus Vergangenheit und Gegenwart bringt die Installation Erzählungen mit Objekten zusammen, die in den Familien eine zentrale Rolle spielen.

Arbeitsmigration führt weltweit zu neuen Familienmodellen, die häufig transnational organisiert sind. Der familiäre Kontakt wird dabei trotz geografischer Trennung aufrechterhalten. In der Zeit der Anwerbeabkommen in den 1960er Jahren waren viele Eltern gezwungen, ihre Kinder bei Verwandten zurückzulassen. Die Arbeitszeiten waren so vereinnahmend, dass die Kinderbetreuung nicht zu bewältigen war. Heute sind es im europäischen Raum vorwiegend Arbeitsmigrant*innen aus Osteuropa, die ihre Familien verlassen, um in wirtschaftlich besser gestellten Ländern ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Doch wie definiert sich das Verhältnis von Eltern und Kindern neu, wenn Geschenke und materielle Unterstützung an die Stelle von gemeinsamem Erleben treten? Wenn körperliche Nähe hinter Chat und Videotelefonie zurücktreten muss? Wie ergeht es dabei den Kindern und wie ihren Eltern? BITTER THINGS versammelt Positionen zum Thema von den 1960er Jahren bis heute.

Zum Thema ist darüber hinaus eine Publikation mit wissenschaftlichen und literarischen Beiträgen, Interviews, Liedern und Fotos erschienen, die das Thema interdisziplinär beleuchtet. Die Publikation kann hier bestellt werden. Ein Booklet mit ausgewählten Texten auf Deutsch und Ausstellungsansichten ist hier verfügbar.

Vernissage: 12.05.2022 12:00

In Kooperation mit dem Centrul Cultural German, Muzeul de Istorie a Moldovei im Rahmen von Complexul Muzeal National "Moldova" Iasi, unterstützt durch das Goethe-Institut

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CiNEMA of Commoning

Symposium, Screenings, Talks

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CiNEMA of Commoning

Cinema of Commoning ist ein Projekt von bi'bak mit verschiedenen internationalen Partnerorganisationen, mit dem Ziel ein Netzwerk aufzubauen und weltweit Wissen über Kinos und Kinoinitiativen zu sammeln. Zusammen diskutieren wir Zukunftsmodelle für ein alternatives Kino, das sich im Hinblick auf Zugänglichkeit, künstlerische Freiheit und finanzielle Nachhaltigkeit an den “Commons” orientiert. Das Projekt findet in zwei Schritten statt: Ab März wird in Kinos in Bangkok, Jakarta, Istanbul, Dubai, Santiago de Chile, Cluj, Luanda und Berlin ein kollektiv kuratiertes Filmprogramm gezeigt. Im Juni bringt schließlich ein dreitägiges Symposium Partnerinitiativen, Filmschaffende und Cineast*innen in Berlin zusammen, um Konzepte und Strategien für nachhaltige Räume der Filmkultur zu entwickeln. Dabei plädiert Cinema of Commoning für das Kino als transnationalen Raum, als künstlerische und soziale Praxis, als Ort des öffentlichen Diskurses, der Erinnerungskultur und eines urbanen Erbes, sowie der Bewahrung und Verbreitung von Film- und Videoformaten, die schwer zugänglich sind.

31.03. - 23.06.2022 Screenings in Bangkok, Berlin, Cluj, Dubai, Jakarta, Luanda, Istanbul, Santiago de Chile

24.06.- 26.06.2022  Symposium in Berlin. Mehr Informationen unter cinemaofcommoning.com

In Kooperation mit Cine CCC (Santiago, Chile), Cinema Akil (Dubai, UAE), Kundura Sinema (Istanbul, Turkey), Cinema Arta (Cluj-Napoca, Romania), Forum Lenteng (Jakarta, Indonesia),  DocClub (Bangkok, Thailand), Cinema Geração (Luanda, Angola)

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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Lochkamera Workshop

Pinhole Power

Eine Lochkamera ist das einfachste Gerät, um eine optische Abbildung zu erhalten. Sie benötigt dafür keine Linse, sondern nur einen lichtdichten Hohlkörper mit einer kleinen Öffnung, dem Loch. Das auf der gegenüberliegenden Innenseite entstehende Bild lässt sich auf lichtempfindlichem Material (Fotopapier oder Film) festhalten.

Es ist ganz einfach, eine Lochkamera herzustellen, du brauchst nur eine Dose (die weltbeste ist eine Illy-Kaffee-Dose!!! Sie muss einen abschraubbaren Deckel haben), ein Loch sowie Fotopapier oder Film. Negativ und Positiv.

In diesem Workshop bauen wir Lochkameras zusammen – du kannst sie am Ende mit nachhause nehmen! – lernen eine Menge über die Schönheit der Analogfotografie, Blenden und Belichtungszeiten, gehen raus und probieren die unterschiedlichen Möglichkeiten, ein seltsam schönes Bild herzustellen, aus und entwickeln sie gemeinsam in der abenteuerlichen, improvisierten Dunkelkammer.

Hier geht's zur Anmeldung

Für 8 Teilnehmer*innen

Teilnahmegebühr/Unkostenbeitrag für Materialien: 25,00€

Termine:
Samstag, 24.09.2022 11:00-17:00
Sonntag, 25.09.2022 11:00-17:00

Dagie Brundert hat in Berlin Grafik und Experimentelle Filmgestaltung studiert und in den späten 80er-Jahren ihre Leidenschaft für (Super8)-Film entdeckt. Seitdem hat sie sich alles beigebracht, was nur geht und animiert, was sie kann. So ist sie mittlerweile Spezialistin für biologisch entwickelte Super-8-Filme geworden!

Gefördert durch das Programm NEUSTART des Bundesverband Soziokultur im Programmteil kulturelle und soziokulturelle Programmarbeit