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Çerikunda

Çerikunda öffnet neue Türen, die uns in unbekannten Klänge aus der Türkei, dem mittleren Osten und dem Kaukasus einführen. Mit seinem Mix  kann man nicht nur “die Ohren entstauben” wie man auf Türkischen sagt, sondern auch mal seine Arme und Füße in Bewegung versetzen - was ja in den langen Tagen des Lockdowns nicht nur Euch selbst gut tut, sondern auch Eure Nachbarn in Freude versetzen wird, da sie mal mehr als ihre ewig gleichen Spotify-Listen zu hören bekommen.

Çerikunda ist ein DJ Kollektiv mit Sitz in Istanbul und Berlin, das seit 2006 mit seinen Radioshows, Mixtapes, Experimenten und DJ-Sets auf versteckte interkontinentale Klänge ausgräbt und vergessene Juwelen populärer Musik aus der Türkei wieder hörbar macht.

Regie Michel K. Zongo Burkina Faso/Deutschland 2019

90 Min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

No Gold for Kalsaka

Als die Regierung von Burkina Faso im Jahr 2000 mit der Erteilung von Bergbaugenehmigungen beginnt, steigt das Goldfieber. Den Menschen in Kalsaka werden Berge von Gold versprochen: Arbeitsplätze für die Dorfbewohner*innen, Stipendien für ihre Kinder, Geld für die Staatskasse und Entwicklungshilfe für die nächsten 10 Jahre. Aber sechs Jahre später wurden ihnen Berge von Gold genommen, während ihnen selbst nichts als verschmutztes Land übrig bleibt. No Gold for Kalsaka verbindet dokumentarische und fiktiven Elemente zu einer Erzählung über Gut und Böse, wie man sie aus dem Western kennt. Referenzen zu westafrikanischen Griot-Traditionen, Cowboys und Ennio Morricone's Filmmusik kreieren eine Welt im Goldrausch.

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Michel K. Zongo wurde im 1974 in Koudougou, Burkina Faso, geboren. Er ist Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor. Von 2003 bis 2008 war er für das Interactive Debate-Cinema bei Cinomade verantwortlich, einem Verein mit Sitz in Burkina Faso, dessen Ziel es ist, durch Kino zu sensibilisieren.

Regie Kulikar Sotho/Anysay Keola/Sai Naw Kham/Anocha Suwichakornpong/Pham Ngoc Lân Kambodscha/Laos/Myanmar/Thailand/Vietnam 2020

94 Min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Sarnt Utamachote und Pham Ngoc Lân

Mekong 2030

In den 1970er Jahren initiierten paramilitärische Regierungen in Südostasien eine Reihe geopolitisch motivierter Privatisierungen am Mekong. Die dadurch entstandenen Umweltschäden beraubten die lokalen Communities ihrer Ressourcen und lösten interregionale Konflikte aus. Das ökologische Ungleichgewicht wirkte sich gleichermaßen auf die ländliche Bevölkerung und die Metropolen aus, indem sie beide zwang ihre Bedürfnisse zu überdenken und ihre Produktionsmethoden neu auszurichten. Mekong 2030 ist eine Anthologie von fünf kollaborativ entstandenen Kurzfilmen (Soul River, The Che Brother, The Forgotten Voices of Mekong, The Line, TheUnseen River), die aus einem vom Luang Prabang Film Festival initiierten Film-Workshop mit lokalen Umweltaktivist*innen entstanden.

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Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

Pham Ngoc Lân (*Hanoi, 1986) studierte Stadtplanung an der Hanoi Architectural University. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit dem Einfluss von Stadtlandschaften auf zwischenmenschliche Beziehungen. Seine Kurzfilme wurden auf zahlreichen Filmfestivals und in Kunstmuseen gezeigt, darunter Visions du Réel, das Tokyo Metropolitan Museum of Photography und Berlinale Shorts. Zurzeit arbeitet er an seinem Spielfilmdebüt.

Regie Vicky Funari und Sergio de la Torre Mexiko/USA 2006

68 Min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Vicky Funari und Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Maquilápolis

Maquilápolis folgt der Geschichte von Fabrikarbeiterinnen an der mexikanischen Grenze, die gegen die Umweltzerstörung und die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft durch US-amerikanische und multinationale Unternehmen kämpfen. Carmen Durán und Lourdes Luján halten ihre Kämpfe in Videotagebüchern fest und dokumentieren ihre Arbeit als promotoras: Community-Vertreterinnen für soziale Gerechtigkeit. Der Entstehungsprozess des Films bezog die promotoras aktiv in die Planung, die Dreharbeiten und den Vertrieb mit ein und führte zur Säuberung einer verlassenen Fabrik in Chilpancingo.

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Vicky Funari ist Dokumentarfilmerin und Lehrerin. Zu ihren Filmen gehören Paulina (1998) und Live Nude Girls Unite! (2000). Funari engagiert sich für ko-kreative Prozesse, die darauf abzielen, auch für die repräsentierten Individuen und Communities von Nutzen zu sein. Sie ist Senior Lecturer für Visual Studies am Haverford College.

Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki sind ein Kurator*innen-Duo, das sich für verkörpertes Wissen und die Verlangsamung von Produktionsprozessen interessiert. Sie haben bei SAVVY Contemporary die Filmreihe Residing in the Borderlands mitkuratiert und sind Teil des Berlin Biennial 11 curatorial workshop how now to gather.

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

Stories from the South

Fordlandia Malaise
Susana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.

Miasma, Plants, Export Paintings
Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.

An Invocation to the Earth
Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.

Tellurian Drama (Early Cut)
Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.

Stories from the South führt an Orte, an denen die Welt durch die koloniale Expansion bereits mehrfach untergegangen ist. Das Kurzfilmprogramm erforscht neue Formsprachen jenseits von hegemonialen Denkweisen – im Wissen, dass wir die Krisen der Gegenwart nicht mit den gleichen Mitteln lösen können, die diese Probleme verursacht haben. Fordlandia Malaise untersucht die Nachwirkungen einer 1928 von Henry Ford im Amazonas-Regenwald gebauten Firmensiedlung. Miasma, Plants, Export Paintings befasst sich mit Anpassungsbemühungen während der Expansion des Britischen Empires und legt die Verstrickungen zwischen Imperialismus, naturwissenschaftlichen Methoden und der Konstruktion von “Rasse” offen. An Invocation to the Earth thematisiert den Klimakollaps aus der Perspektive präkolonialer Sagen und animistischer Rituale. Tellurian Drama beschäftigt sich ausgehend von den materiellen Überresten eines kolonialen Radiosenders mit Dekolonisierung, Technologie und der Historizität von Kommunikation.

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Rosalia Namsai Engchuan ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Filmemacherin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen.

Riar Rizaldi ist ein in Hongkong ansässiger indonesischer Künstler und Amateurforscher. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Beziehung zwischen Kapital und Technologie, Extraktivismus und theoretischer Fiktion. Seine Werke wurden unter anderem auf dem Filmfestival von Locarno, der BFI Southbank London, dem Internationalen Filmfestival Rotterdam, dem NTT InterCommunication Center Tokyo und der Nation

Yeo Siew Hua ist ein Regisseur und Autor aus Singapur. Sein letzter Spielfilm, A Land Imagined (2018), gewann den Goldenen Leoparden auf dem 71. Filmfestival von Locarno und wurde als Beitrag Singapurs in der Kategorie Bester internationaler Spielfilm der 92.

Aktuell
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Von Sebastian Reier aka Booty Carrell, Pamela Owusu-Brenyah aka DJ Pam Bam, Florian Sievers, Oded Erez, Kornelia Binicewicz, Ekaterina Borisova, Yuriy Gurzhy und Can Sungu

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OUTERNATIONALE: Stars from Outer Space

2020 widmet sich bi’bakaudio mit dem Projekt OUTERNATIONALE: Stars from Outer Space dem Konzept der sogenannten Outernational Music, einer Gegenposition zur Weltmusik bzw. World Music. Während Weltmusik dazu tendiert, Musik, die außerhalb der westlichen Welt produziert wird, zu exotisieren oder sie für den westlichen Geschmack zu zähmen, begreift Outernational Music die Unterscheidung zwischen westlicher Musik und Weltmusik selbst als eine Verlängerung des kolonialen Blicks. Im Gegensatz dazu wendet sich das Konzept Outernational Music den Klangproduktionen zu, die fernab des westlichen Musikmarktes in grenzüberschreitenden Geographien rezipiert und gefeiert wird. Outernational Music ist weder Mainstream noch Underground, sie ist vielsprachig und durch diverse Musiktraditionen und Kulturen beeinflusst. Die Reihe OUTERNATIONALE stellt im Gespräch mit Expert*innen ausgewählte Outernational Stars und deren künstlerisches Schaffen und Biographien vor. Jenseits kultureller oder sprachlicher Barrieren wagen wir eine musikologische Kollektivrecherche.

Gefördert duch den Berliner Senat für Kultur und Europa

Ekaterina Borisova ist Musikjournalistin in Sankt Petersburg, Russland. Seit Mitte der 80er Jahre schreibt sie Artikel über Rockmusik für russische Zeitschriften und Zeitungen. Gleichzeitig ist sie ein großer Fan von und hat sich ein tiefes Wissen über die russische Underground-Rock-Szene angeeignet. Sie ist auch Autorin mehrerer Bücher - darunter zwei Bücher über Yanka Dyagileva, die 1998 - 2005 herausgegeben und wieder aufgelegt wurden.

Florian Sievers ist Journalist, Autor und Kurator, der alternative Geschichten aus afrikanischen Städten erzählt, in denen derzeit eine aufstrebende Mittelschicht – von Mode über Kunst bis hin zu vor allem Musik – hippe kulturelle Ausdrucksformen hervorbringt. Ursprünglich ausgebildeter Journalist für Politik und Wirtschaft, recherchiert Florian Sievers seine zukunftsweisenden Geschichten in Auseinandersetzung mit den lokalen urbanen Gemeinschaften. Ganz nebenbei ist Florian auch zum Hobbysammler alter Schallplatten aus Afrika geworden.

Kornelia Binicewicz ist eine polnische Schallplattensammlerin und Kuratorin sowie DJ und Gründerin von "Ladies on Records", einem facettenreichen Projekt, das sich auf das musikalische Erbe von Frauen auf der ganzen Welt konzentriert und weibliche Musik der letzten Jahrzehnte präsentiert. Ihre Leidenschaft für die Musik weiblicher Akteure brachte sie in die Türkei, wo sie begann, die unentdeckte Welt der türkischen Frauenmusikszene zu erkunden. Im Laufe von fünf Jahren, in denen sie Schallplatten ausgrub und vergessene oder nicht anerkannte Sängerinnen in der Türkei kennenlernte, gelang es ihr auch, in die Archive alter türkischer Labels einzutauchen. Sie kuratierte die Sammelwerke "Turkish Ladies. Female Singers from Turkey 1973 - 1988" (Epic Istanbul) und "Uzelli Psychedelic Anadolu" (Uzelli), die beide auf Vinyl erschienen. Kornelia arbeitet derzeit an einem besonderen Projekt, das Sängerinnen aus der Türkei aus einem der Archive der türkischen Labels gewidmet ist.

Oded Erez (Fachbereich Musik, Bar-Ilan Universität) ist Dozent für populäre Musik und Filmmusik und arbeitet an der Schnittstelle von historischer Musikwissenschaft, Musikethnologie und Kulturwissenschaften. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Politik und Ästhetik, mit einem Schwerpunkt auf Musik in Israel und im Mittelmeerraum. Gegenwärtig arbeitet er an der Fertigstellung eines Buchmanuskripts über griechische Musik und ethnische Klassenpolitik in Israel.

Pamela Owusu-Brenyah ist Musikberaterin, Festivalorganisatorin und DJ, die sich für eine bessere Sichtbarkeit der zeitgenössischen afrikanischen Popkultur in Deutschland einsetzt. Mit ihrer Community-Plattform AFRO x POP bietet sie regelmäßig eine Musikfestbühne für aufstrebende Künstler der afrodeutschen Szene. Pamela, studierte Politikwissenschaftlerin, lebt in Berlin und hat familiäre Wurzeln in Ghana. Sie hat drei Jahre lang in Ghanas Hauptstadt Accra als DJ gearbeitet und pendelt seitdem zwischen den beiden musikalischen Welten hin und her.

Booty Carrell ist der DJ-Name des Vinyl-Liebhabers, Golden Pudel Resident- und outernationalen DJs Sebastian Reier. Carrell forscht in den Tiefen des Vinyl-Universums und taucht mit Vorliebe in die zweite Welle der musikalischen Globalisierung ein.

Yuriy Gurzhy wurde in der Ukraine geboren und lebt in Berlin. Er ist Musiker, Songwriter, DJ und Produzent und bekannt für seine Arbeit mit RotFront, Shtetl Superstars und The Disorientalists sowie für seine Partyreihen Russendisko, Born in UA und Disko Kosmopolit.

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Critical Conditions

Handlungsfelder in der Umweltkrise

Kuratiert von Sarnt Utamachote, Malve Lippmann, Rosalia Namsai Engchuan und Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

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Critical Conditions

Die Ursachen und Auswirkungen der menschgemachten Umweltkrise und der durch sie ausgelösten sozialen Verwerfungen sind eng mit Fragen der globalen Gerechtigkeit verknüpft. Die Folgen treffen in der Regel zuerst die Länder des globalen Südens, obwohl diese vergleichsweise wenig zu den Treibhausgasemissionen und zur Produktion von Abfällen beitragen. Verantwortlich sind in erster Linie globale Konzerne, die innerhalb der Rahmenbedingungen einer neoliberalen Politik enormen Schaden anrichten können. Das kollektiv kuratierte Programm bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden. Die Filmreihe lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus.

Gefördert durch die Berliner Landeszentrale Politische Bildung

Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Künstlerin und Designerin. Seit 2010 ist sie außerdem als Kulturmanagerin in diversen Kultur- und Community-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia.

Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki sind ein Kurator*innen-Duo, das sich für verkörpertes Wissen und die Verlangsamung von Produktionsprozessen interessiert. Sie haben bei SAVVY Contemporary die Filmreihe Residing in the Borderlands mitkuratiert und sind Teil des Berlin Biennial 11 curatorial workshop how now to gather.

Rosalia Namsai Engchuan ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Filmemacherin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen.

Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

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Kuratiert von Özge Calafato

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A DREAM FOR EACH

Während die Corona-Pandemie einen privilegierten Teil der Weltbevölkerung in Quarantäne hält, können es sich viele aufgrund prekärer Lebensbedingungen nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Die globalen ökonomischen Ungleichheiten, die durch diese Polarisierung sichtbarer werden, verweisen auf eine längere Geschichte von Herrschaft und ungleicher Verteilung von Arbeit und Reichtum. Mit Filmen, die Raum für Nuancen lassen, beschäftigt sichA Dream for Each mit den bis heute nachwirkenden kolonialen Überresten im globalisierten Handel, in Technologie und Tourismus.

Gefördert durch die Stiftung Nord-Süd Brücken aus Mitteln der LEZ

Özge Calafato ist Kuratorin, Lektorin und Schriftstellerin. Sie arbeitete für zahlreiche Filmfestivals und Institutionen, unter anderem Cinema Akil, Abu Dhabi Film Festival (ADFF), SANAD Development and Post-Production Fund, Documentarist, DOK Leipzig, DokuFest, The Arab Fund for Arts und Imagine Science Film Festival. Sie ist Mitbegründerin der Nationalen Filmbibliothek der Vereinigten Arabischen Emirate.

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Workshopleitung Akile Nazli Kaya und Tomáš Doruška

Animated Documentary Workshop

Anmeldubgsformular wird demnächst veröffentlicht

Der Anima-Doc-Workshop ist ein 3-4-tägiger Workshop, der sich darauf konzentriert, wie Dokumentarfilm und Animation beim Filmemachen kreativ eingesetzt und kombiniert werden können. Die Dozent*innen Tomáš Doruška undA. Nazli Kayavon der FAMU (Film and TV School of Academy of Performing Arts in Prague) werden die Praxis ihrer Stop-Motion- und paper cut-out-Animationstechniken vermitteln. Die Teilnehmer*innen werden ermutigt, im Vorfeld Film-Ideen zu entwickeln, die auf soziale und/oder politische, ökologische Themen fokussieren. Gemeinsam werden wir die Ideen für die Kurzfilme diskutieren und die besten drei auswählen, die dann realisiert werden. Die Anzahl von Teilnehmer*innen ist begrenzt.

3 Gruppen (jede Gruppe mit 3-4 Personen) - insgesamt 12 Personen.

Gefördert durch das Programm NEUSTART des Bundesverband Soziokultur im Programmteil kulturelle und soziokulturelle Programmarbeit 

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Sinema of Commoning

Symposium, Screenings, Talks

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Sinema of Commoning

In Kooperation mit Bangkok Screening Room (Bangkok), Cinema Akil (Dubai), Cinema ARTA (Cluj-Napoca), Kundur Sinema (Istanbul), Cine CCC (Santiago, Cimatheque (Kairo), Arkipel/ Forum Lenteng (Jakarta)

Unter dem Titel “Sinema of Commoning” plant bi’bak im 2021 im neuen Kinoraum SINEMA TRANSTOPIA im Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz ein 4-tägiges Symposium. Es werden dafür internationale Akteur*innen eingeladen, die bereits an der Entwicklung und Gestaltung nicht-kommerzieller, gemeinwohl-orientierter Kinoprojekte beteiligt sind, in Beirut und Lagos, in Prizren, Berlin und anderswo. Auf dem Symposium werden Konzepte und Strategien für ein nachhaltiges, am lokalen und globalen Gemeinwohl ausgerichtetes Kino zusammengetragen und weiterentwickelt. Kino wird als künstlerische und soziale Praxis, als Ort des öffentlichen Diskurses, als Akteur filmhistorischer und erinnerungskultureller Arbeit und als Distributionsort für selten zugängliche Film- und Videoformate diskutiert. Gefragt wird, wie ein Kino aussehen kann, das einen Ort der gleichberechtigten Teilhabe und Verhandlung diverser sozialer Verhältnisse – einen Ort der Commons – darstellt, insbesondere in einer von Migration geprägten, transnationalen Gesellschaft und unter sich verändernden Rezeptionsbedingungen und schwierigen ökonomischen Bedingungen. Bereits seit 2015 entwickelt bi’bak ein kuratiertes Film- und Veranstaltungsprogramm, das transnationalen und außereuropäischen sowie (post-)migrantischen Perspektiven einen eigenen Raum gibt. Unter den thematischen Schwerpunkten “Kulturelle Erinnerung”, “Transnationalität”, “Kollektive Erfahrung vor, nach und jenseits der Vorführung” und “Der Kinoraum” bietet das Symposium die Gelegenheit, die politische, gesellschaftliche, ästhetische und soziale Bedeutung eines Kinos der Commons in den Blick zu nehmen. Mit Diskussionspanels, Filmscreenings und einer begleitenden Publikation will das Symposium Kino als zentralen Ort gesellschaftlicher Öffentlichkeit, kultureller Erinnerung und gemeinschaftlichen Erlebens und Teilens stärken.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Berliner Senat für Kultur und Europa.

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