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OmeU

Exzentrische* Kreise

Filmscreening und Performance mit Ilker Abay und François Régis, Moderation Nora Molitor

Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist…

Der Maler im Wedding (Hans-Hendrik Grimmling)
Laurence Favre, Deutschland 2020, 5 Min., Super 8, OF

Portrait of Pauli, tattooing session
Ludovic DeOliveira, Deutschland 2020, 3 Min., Super 8, OF

Around LoBe (Dave von der Heyden)
Bea McDonald, Deutschland 2020, 3 Min., Super 8, OF

Werkstätten (KFZ-Gutachterbüro Ali Mroué)
Nora Molitor, Deutschland 2020, 3 Min., Super 8, OF

Der Kiezkönig (Frankie)
Misha Bours, Deutschland 2020, 3 Min., Super 8, OF

Sunkiez
Kornél Szilágyi alias Igor Buharov, Deutschland 2020, 3 Min. Super 8, OF

Im August 2020 kamen unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst...“ mehr oder weniger exzentrische* Menschen und Orte zueinander. Sechs Filmemacher*innen – davon drei LaborBerlin Mitglieder – haben sich auf den Weg gemacht, den Weddinger Badstraßenkiez zu erkunden. Ausgestattet mit Super 8 Kamera und Tonaufnahmegerät porträtierten sie Menschen, die im Kiez leben und arbeiten. Beim dritten Teil der Reihe Out of Focus LaborBerlin zeigen wir die filmischen Porträts als Work-in-Progress, begleitet von live Soundtrack und Performance. Wir laden dazu ein, über die Beziehungen zwischen Labor und Film, Kollektiv und Individuum, Protagonist*innen und Filmenden in einer Stadt nachzudenken, die nicht nur ein Zentrum hat.

*exzentrisch

  1. auf überspannte, übertriebene Weise ungewöhnlich, vom Üblichen abweichend
  2. [Mathematik] außerhalb des Mittelpunkts liegend

Ilker Abay ist Filmmacher, Schauspieler und künstlerischer Projektleiter von AUCH – Nachbarschaft ist Kunst. Nora Molitor ist Kulturwissenschaftlerin, Workshopleiterin, Workshopteilnehmerin und Mitglied von LaborBerlin e.V., Francois Régis ist Komponist und Musiker. Als Kind hatte er nur eine Ausrede um nicht mit seinen Freunden Fußball spielen zu müssen: Klavier spielen.

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bis

Workshopleitung Sebahattin Şen

Working Group The Ghost on Board / Gemideki Hayalet

Diese Arbeitsgruppe stellt das 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino) von Sebahattin Şen ins Zentrum. Der Workshop setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Wie haben sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt? Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Die Arbeitstreffen beinhalten die Sichtung von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren. Ziel ist es, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren.

Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino)bei Metis erschienen.

Bewerbungen:

Bewerbungen sind bis am 15.05.2021 über das Bewerbungsformular hier einzureichen. 

Die Bewerbung ist offen für Teilnehmer*innen in Berlin. Der Workshop wird auf Englisch und Türkisch stattfinden. Beiträge auf Englisch, Türkisch und Kurdisch sind willkommen.

Der Workshop richtet sich an Personen die zum Thema arbeiten und/oder es in einem erweiterten transnationalen Kontext reflektieren wollen. Im Motivationsschreiben soll deutlich werden, inwiefern das Interesse in Verbindung zum Thema steht.

Gemeinsam werden wir türkische Filme der letzten zwanzig Jahre sehen und diskutieren. Alle Filme sind in Originalsprache (Türkisch und Kurdisch) mit Englischen Untertiteln.

Am Samstag und Sonntag wird es Abendessen vor Ort geben.
Unkostenbeitrag 20,00€

Gefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 28.05.2021 (18:00) - 28.05.2021 (21:00)
  • 29.05.2021 (15:00) - 29.05.2021 (21:00)
  • 30.05.2021 (15:00) - 30.05.2021 (21:00)
  • 05.06.2021 (15:00) - 05.06.2021 (21:00)
  • 06.06.2021 (15:00) - 06.06.2021 (21:00)

bis

Workshopleitung Sebahattin Şen

Working Group The Ghost on Board / Gemideki Hayalet

Diese Arbeitsgruppe stellt das 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino) von Sebahattin Şen ins Zentrum. Der Workshop setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Wie haben sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt? Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Die Arbeitstreffen beinhalten die Sichtung von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren. Ziel ist es, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren.

Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino)bei Metis erschienen.

Bewerbungen:

Bewerbungen sind bis am 15.05.2021 über das Bewerbungsformular hier einzureichen. 

Die Bewerbung ist offen für Teilnehmer*innen in Berlin. Der Workshop wird auf Englisch und Türkisch stattfinden. Beiträge auf Englisch, Türkisch und Kurdisch sind willkommen.

Der Workshop richtet sich an Personen die zum Thema arbeiten und/oder es in einem erweiterten transnationalen Kontext reflektieren wollen. Im Motivationsschreiben soll deutlich werden, inwiefern das Interesse in Verbindung zum Thema steht.

Gemeinsam werden wir türkische Filme der letzten zwanzig Jahre sehen und diskutieren. Alle Filme sind in Originalsprache (Türkisch und Kurdisch) mit Englischen Untertiteln.

Am Samstag und Sonntag wird es Abendessen vor Ort geben.
Unkostenbeitrag 20,00€

Gefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 28.05.2021 (18:00) - 28.05.2021 (21:00)
  • 29.05.2021 (15:00) - 29.05.2021 (21:00)
  • 30.05.2021 (15:00) - 30.05.2021 (21:00)
  • 05.06.2021 (15:00) - 05.06.2021 (21:00)
  • 06.06.2021 (15:00) - 06.06.2021 (21:00)

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Workshopleitung Sebahattin Şen

Working Group The Ghost on Board / Gemideki Hayalet

Diese Arbeitsgruppe stellt das 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino) von Sebahattin Şen ins Zentrum. Der Workshop setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Wie haben sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt? Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Die Arbeitstreffen beinhalten die Sichtung von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren. Ziel ist es, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren.

Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino)bei Metis erschienen.

Bewerbungen:

Bewerbungen sind bis am 15.05.2021 über das Bewerbungsformular hier einzureichen. 

Die Bewerbung ist offen für Teilnehmer*innen in Berlin. Der Workshop wird auf Englisch und Türkisch stattfinden. Beiträge auf Englisch, Türkisch und Kurdisch sind willkommen.

Der Workshop richtet sich an Personen die zum Thema arbeiten und/oder es in einem erweiterten transnationalen Kontext reflektieren wollen. Im Motivationsschreiben soll deutlich werden, inwiefern das Interesse in Verbindung zum Thema steht.

Gemeinsam werden wir türkische Filme der letzten zwanzig Jahre sehen und diskutieren. Alle Filme sind in Originalsprache (Türkisch und Kurdisch) mit Englischen Untertiteln.

Am Samstag und Sonntag wird es Abendessen vor Ort geben.
Unkostenbeitrag 20,00€

Gefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 28.05.2021 (18:00) - 28.05.2021 (21:00)
  • 29.05.2021 (15:00) - 29.05.2021 (21:00)
  • 30.05.2021 (15:00) - 30.05.2021 (21:00)
  • 05.06.2021 (15:00) - 05.06.2021 (21:00)
  • 06.06.2021 (15:00) - 06.06.2021 (21:00)

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Workshopleitung Sebahattin Şen

Working Group The Ghost on Board / Gemideki Hayalet

Diese Arbeitsgruppe stellt das 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino) von Sebahattin Şen ins Zentrum. Der Workshop setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Wie haben sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt? Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Die Arbeitstreffen beinhalten die Sichtung von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren. Ziel ist es, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren.

Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino)bei Metis erschienen.

Bewerbungen:

Bewerbungen sind bis am 15.05.2021 über das Bewerbungsformular hier einzureichen. 

Die Bewerbung ist offen für Teilnehmer*innen in Berlin. Der Workshop wird auf Englisch und Türkisch stattfinden. Beiträge auf Englisch, Türkisch und Kurdisch sind willkommen.

Der Workshop richtet sich an Personen die zum Thema arbeiten und/oder es in einem erweiterten transnationalen Kontext reflektieren wollen. Im Motivationsschreiben soll deutlich werden, inwiefern das Interesse in Verbindung zum Thema steht.

Gemeinsam werden wir türkische Filme der letzten zwanzig Jahre sehen und diskutieren. Alle Filme sind in Originalsprache (Türkisch und Kurdisch) mit Englischen Untertiteln.

Am Samstag und Sonntag wird es Abendessen vor Ort geben.
Unkostenbeitrag 20,00€

Gefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 28.05.2021 (18:00) - 28.05.2021 (21:00)
  • 29.05.2021 (15:00) - 29.05.2021 (21:00)
  • 30.05.2021 (15:00) - 30.05.2021 (21:00)
  • 05.06.2021 (15:00) - 05.06.2021 (21:00)
  • 06.06.2021 (15:00) - 06.06.2021 (21:00)

Aktuell
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BITTER THINGS I LUCRURI CARE DOR I Cluj-Napoca

Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien

Kuratiert von Malve Lippmann und Can Sungu

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BITTER THINGS I LUCRURI CARE DOR I Cluj-Napoca

Nach ihrer Station in Timisoara zieht bi'baks recherchebasierte Ausstellung BITTER THINGS - Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien weiter und ist in Cluj-Napoca, Rumänien, im Muzeul Etnografic al Transilvaniei zu sehen.

BITTER THINGS – Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien ist ein forschungsbasiertes Ausstellungsprojekt von bi’bak, das die Auswirkungen von Arbeitsmigration auf Mutterschaft und Familie aus der Perspektive von Arbeitsmigrantinnen und ihren Kindern untersucht. Ausgehend von Erfahrungen transnationaler Familien aus Vergangenheit und Gegenwart bringt die Installation Erzählungen mit Objekten zusammen, die in den Familien eine zentrale Rolle spielen.

Arbeitsmigration führt weltweit zu neuen Familienmodellen, die häufig transnational organisiert sind. Der familiäre Kontakt wird dabei trotz geografischer Trennung aufrechterhalten. In der Zeit der Anwerbeabkommen in den 1960er Jahren waren viele Eltern gezwungen, ihre Kinder bei Verwandten zurückzulassen. Die Arbeitszeiten waren so vereinnahmend, dass die Kinderbetreuung nicht zu bewältigen war. Heute sind es im europäischen Raum vorwiegend Arbeitsmigrant*innen aus Osteuropa, die ihre Familien verlassen, um in wirtschaftlich besser gestellten Ländern ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Doch wie definiert sich das Verhältnis von Eltern und Kindern neu, wenn Geschenke und materielle Unterstützung an die Stelle von gemeinsamem Erleben treten? Wenn körperliche Nähe hinter Chat und Videotelefonie zurücktreten muss? Wie ergeht es dabei den Kindern und wie ihren Eltern? BITTER THINGS versammelt Positionen zum Thema von den 1960er Jahren bis heute.

Zum Thema ist darüber hinaus eine Publikation mit wissenschaftlichen und literarischen Beiträgen, Interviews, Liedern und Fotos erschienen, die das Thema interdisziplinär beleuchtet. Die Publikation kann hier bestellt werden. Ein Booklet mit ausgewählten Texten auf Deutsch und Ausstellungsansichten ist hier verfügbar.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit Cinema ARTA von Gesprächen und Filmvorführungen begleitet.

Öffnungszeiten: Mittwoch–Sonntag 10:00–18:00

Mit Unterstützung von Senatsverwaltung für Kultur und Europa

In Kooperation mit Deutsches Kulturzentrum Klausenburg und Cinema ARTA

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Kuratiert von Sebahattin Şen

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THE GHOST ON BOARD / GEMIDEKI HAYALET

Die Filmreihe Das Gespenst an Bord stellt das gleichnamige, 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch von Sebahattin Şen ins Zentrum. Die Reihe setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Die Filmauswahl versucht nachzuzeichnen, wie sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt haben. Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Diese Auswahl von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren zielt darauf ab, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren.

 Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino)bei Metis erschienen.

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Demnächst
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Workshopleitung Sebahattin Şen

Working Group The Ghost on Board / Gemideki Hayalet

Diese Arbeitsgruppe stellt das 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino) von Sebahattin Şen ins Zentrum. Der Workshop setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Wie haben sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt? Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Die Arbeitstreffen beinhalten die Sichtung von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren. Ziel ist es, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren.

Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino)bei Metis erschienen.

Bewerbungen:

Bewerbungen sind bis am 15.05.2021 über das Bewerbungsformular hier einzureichen. 

Die Bewerbung ist offen für Teilnehmer*innen in Berlin. Der Workshop wird auf Englisch und Türkisch stattfinden. Beiträge auf Englisch, Türkisch und Kurdisch sind willkommen.

Der Workshop richtet sich an Personen die zum Thema arbeiten und/oder es in einem erweiterten transnationalen Kontext reflektieren wollen. Im Motivationsschreiben soll deutlich werden, inwiefern das Interesse in Verbindung zum Thema steht.

Gemeinsam werden wir türkische Filme der letzten zwanzig Jahre sehen und diskutieren. Alle Filme sind in Originalsprache (Türkisch und Kurdisch) mit Englischen Untertiteln.

Am Samstag und Sonntag wird es Abendessen vor Ort geben.
Unkostenbeitrag 20,00€

Gefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 28.05.2021 (18:00) - 28.05.2021 (21:00)
  • 29.05.2021 (15:00) - 29.05.2021 (21:00)
  • 30.05.2021 (15:00) - 30.05.2021 (21:00)
  • 05.06.2021 (15:00) - 05.06.2021 (21:00)
  • 06.06.2021 (15:00) - 06.06.2021 (21:00)

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Kuratiert von Sarnt Utamachote, Popo Fan und Ragil Huda

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IMAGINING QUEER BANDUNG

“But what harm is in diversity, when there is unity in desire?” Mit dieser Frage eröffnete der indonesische Präsident Sukarno 1955 die asiatisch-afrikanische Konferenz in Bandung. Die Konferenz gilt als eines der ersten globalen Bündnisse von People of Color für eine blockfreie Politik, trotzdem vertraten die involvierten politischen Akteur*innen vor allem nationale Interessen. Der Preis war die Unterdrückung von queeren und indigenen Gruppen. Folglich fehlen diese Perspektiven in der linearen und heteronormativen Geschichtsschreibung antikolonialer Bewegungen. Imagining Queer Bandung versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dieser “Einheit im Begehren” (unity in desire) und LGBTQ+-Aktivismus, dekolonialem Wissen und filmischer Imagination. Wie können wir uns alternative Ansätze vorstellen, in denen sich queere Körper die Diskurse aneignen, produzieren und daran teilhaben –  quer durch asiatische, afrikanische und karibische Kontexte hindurch – weder als nationale noch sexuelle Objekte?

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Popo Fan,  geboren 1985, ist ein in Berlin lebender Filmemacher, Kurator und Autor aus der chinesischen Diaspora. Zu seinen Filmen gehören queere aktivistische Dokumentarfilme und sex-positive Kurzfilme. Seit mehr als einem Jahrzehnt organisiert er das Beijing Queer Film Festival und gründete das Queer University Video Training Camp in China. Im Jahr 2019 kuratierte er bei bi'bak die Filmreihe "More Than A Midnight Rainbow" über in China produzierte und chinesischsprachige queere Filme.

Ragil Huda (he/him) ist ein Organisator, unabhängiger Kurator und Doktorand am Asien-Afrika Institut, Universität Hamburg. Er ist außerdem einer der Projektkoordinatoren der internationalen Plattform und des Netzwerks 'Queer' Asia in Berlin und Gründungsmitglied von  QTIBIPOC Hamburg. Sein Engagement in der Community und seine akademische Arbeit konzentrieren sich insbesondere auf Queerness, Intersektionalität, Community Building, kritische Pädagogik und die sozial-politischen Realitäten marginalisierter Gemeinschaften durch verschiedene Methoden und kollaborative kuratorische Praktiken.

Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

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Kuratiert von Özge Calafato

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A DREAM FOR EACH

Während die Corona-Pandemie einen privilegierten Teil der Weltbevölkerung in Quarantäne hält, können es sich viele aufgrund prekärer Lebensbedingungen nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Die globalen ökonomischen Ungleichheiten, die durch diese Polarisierung sichtbarer werden, verweisen auf eine längere Geschichte von Herrschaft und ungleicher Verteilung von Arbeit und Reichtum. Mit Filmen, die Raum für Nuancen lassen, beschäftigt sichA Dream for Each mit den bis heute nachwirkenden kolonialen Überresten im globalisierten Handel, in Technologie und Tourismus.

Gefördert durch die Stiftung Nord-Süd Brücken aus Mitteln der LEZ

Özge Calafato ist Kuratorin, Lektorin und Schriftstellerin. Sie arbeitete für zahlreiche Filmfestivals und Institutionen, unter anderem Cinema Akil, Abu Dhabi Film Festival (ADFF), SANAD Development and Post-Production Fund, Documentarist, DOK Leipzig, DokuFest, The Arab Fund for Arts und Imagine Science Film Festival. Sie ist Mitbegründerin der Nationalen Filmbibliothek der Vereinigten Arabischen Emirate.

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Critical Conditions

Handlungsfelder in der Umweltkrise

Kuratiert von Sarnt Utamachote, Malve Lippmann, Rosalia Namsai Engchuan und Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

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Critical Conditions

Die Ursachen und Auswirkungen der menschgemachten Umweltkrise und der durch sie ausgelösten sozialen Verwerfungen sind eng mit Fragen der globalen Gerechtigkeit verknüpft. Die Folgen treffen in der Regel zuerst die Länder des globalen Südens, obwohl diese vergleichsweise wenig zu den Treibhausgasemissionen und zur Produktion von Abfällen beitragen. Verantwortlich sind in erster Linie globale Konzerne, die innerhalb der Rahmenbedingungen einer neoliberalen Politik enormen Schaden anrichten können. Das kollektiv kuratierte Programm bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden. Die Filmreihe lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus.

Gefördert durch die Berliner Landeszentrale Politische Bildung

Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Künstlerin und Designerin. Seit 2010 ist sie außerdem als Kulturmanagerin in diversen Kultur- und Community-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia.

Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki sind ein Kurator*innen-Duo, das sich für verkörpertes Wissen und die Verlangsamung von Produktionsprozessen interessiert. Sie haben bei SAVVY Contemporary die Filmreihe Residing in the Borderlands mitkuratiert und sind Teil des Berlin Biennial 11 curatorial workshop how now to gather.

Rosalia Namsai Engchuan ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Filmemacherin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen.

Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

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Workshopleitung Sarnt Utamachote

BASIC FILMMAKING WORKSHOP FÜR QUEER BIPOC

Deadline für die Bewerbung: 15.06.2021 23:00
Ankündigung der ausgewählten Teilnehmer*innen: Ende Juni 2021

Dieser Workshop soll eine methodische und theoretische Auseinandersetzung mit dekolonialem queerem Filmemachen ermöglichen und den Teilnehmer*innen während eines einmonatigen Workshops die handwerklichen Möglichkeiten vermitteln, um mindestens zwei eigene Projekte umzusetzen. Von Storytelling, Pitching, Kameraarbeit und Bildsprache, bis zu grundlegenden dokumentarischen Methoden und Schnitt wird die Konzeptualisierung und Produktion der Projekte durch Kit Hung begleitet. Sitzungen mit eingeladenen Gästen sorgen dabei für weitere Inspiration, Provokation und Reflexion.

Bewerbung:

Für weitere Informationen und Details zu den Workshops und dem Bewerbungsprozess, siehe die untenstehenden Links: 

Imagining Queer Bandung Filmmaking Workshop 

Bei Fragen oder Problemen mit dem Formular bitte sende eine E-Mail an: hudaragil-at-gmail.com

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 17.07.2021 (10:00) - 17.07.2021 (18:00)
  • 18.07.2021 (10:00) - 18.07.2021 (18:00)
  • 24.07.2021 (10:00) - 24.07.2021 (18:00)
  • 25.07.2021 (10:00) - 25.07.2021 (18:00)
  • 31.07.2021 (10:00) - 31.07.2021 (18:00)
  • 01.08.2021 (10:00) - 01.08.2021 (18:00)
  • 07.08.2021 (10:00) - 07.08.2021 (18:00)
  • 08.08.2021 (10:00) - 08.08.2021 (18:00)

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Kuratiert von Necati Sönmez

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Decolonizing the Screen

Wie Louis Malle bei Dreharbeiten in Indien bemerkte, „ein Westler mit einer Kamera ist doppelt ein Westler“. Das Kino startete seine lange Reise in einem kolonialen Kontext: Die Gebrüder Lumière besuchten Länder des Globalen Süden um die „Anderen“ zu filmen und entsprechend waren die frühen ethnographischen Filme oft verbunden mit einem autoritären kolonialen Blick. Auch heute noch besteht die Dokumentarfilmindustrie zu großen Teilen aus gut finanzierten Produktionen westlicher Filmemacher*innen, die den Globalen Süden als Ort des Elends darstellen und damit eine Nachfrage bei ihrem Publikum bedienen. Als Reaktion schufen nicht-westliche Filmemacher*innen eigene, den kolonialen Blick umkehrende Bilder, und einige westliche Regisseur*innen begannen ihre Position zu hinterfragen. Decolonizing the Screen präsentiert eine Reihe von Perspektiven, die die andauernde Geschichte des kolonialen Blicks herausfordert und Diskussionen zum Erbe des ethnographischen Films und der Politik dokumentarischer Filmproduktion öffnen.

Necati Sönmez arbeitet als Filmkritiker, Journalist und Filmemacher. Er ist der Initiator des Which Human Rights? Film Festival und einer der Gründer des Documentarist Filmfestival, das sich bald zum wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der Türkei entwickelte. Er Jurymitglied bei über dreissig Festivals und kuratierte diverse Dokumentarfilmprogramme. 2021 ist er Stipendiat bei bi’bak.

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Workshopleitung Ragil Huda

PODCASTING WORKSHOPS FÜR QUEER BIPOC

Deadline für die Bewerbung: 15.06.2021 23:00
Ankündigung der ausgewählten Teilnehmer*innen: Ende Juni 2021

Die Workshops bieten eine Einführung in Tools und Methoden für Podcasting. Darüber hinaus soll Wissen zu Gender, Sexualität, Kultur und Geschichte jenseits einer westlichen/eurozentrischen Perspektive vermittelt werden. Der Workshop vermittelt grundlegende Techniken wie Konzeptarbeit, unterschiedliche Formate, Strukturierung, die Kunst des Interviews (Gäste recherchieren, Fragen entwickeln, aktives Zuhören, unterschiedliche Interviewtypen, Vorbereitung und Durchführung), Sound-Mixing, Schnitt, Distribution und nachhaltige Projektentwicklung.

Als Auswahlkriterien gelten das kritische Potential deiner Überlegungen, die künstlerische Originalität des geplanten Projekts, die logistische Umsetzbarkeit (das Projekt muss in kurzer Zeit in Berlin umsetzbar sein), und der Bezug zu Imagining Queer Bandung. Eine möglichst ausgewogene Repräsentation unter den Teilnehmer*innen wird ebenfalls berücksichtigt.

Bewerbung:

Für weitere Informationen und Details zu den Workshops und dem Bewerbungsprozess, siehe die untenstehenden Links: 

Imagining Queer Bandung Podcasting Workshop

Bei Fragen oder Problemen mit dem Formular bitte sende eine E-Mail an: hudaragil-at-gmail.com

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 14.08.2021 (11:00) - 14.08.2021 (13:30)
  • 15.08.2021 (11:00) - 15.08.2021 (13:30)
  • 21.08.2021 (11:00) - 21.08.2021 (13:30)
  • 22.08.2021 (11:00) - 22.08.2021 (13:30)

bis

The Forgotten Revolution

Iranian Cinema Before 1979

Kuratiert von Ehsan Khoshbakht

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The Forgotten Revolution

Die Revolution von 1978-79 veränderte das Schicksal und das Gesicht des Iran. Wie die meisten Revolutionen unterdrückte auch diese die Vergangenheit und ihre Bilder – und damit eine der innovativsten filmischen Entwicklungen ihrer Zeit. The Forgotten Revolution zeigt einige der zentralen Filme der progressiven filmischen Revolution, die verdrängt wurde durch den sozialen Umsturz, für den das Land bekannt ist. Verbotene, verlorene, oder schlicht vergessene Filme werden in diesem Überblick des iranischen Kinos vor 1979 wiederbelebt, darunter auch einige deutsche Premieren neu restaurierter Meisterwerke der iranischen Nouvelle Vague. Als Startpunkt dient The House is Black, für den die Dichterin Forough Farrokhzad den Filmpreis in Oberhausen gewann, um von da aus den Weg durch die brodelnden Jahre vor der Islamischen Revolution nachzuzeichnen.

Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

Zu den Veranstaltungen

bis

Workshopleitung Alejandro Bachmann, André Siegers und Bernd Schoch

Abgeguckt #8: Perspektivwechsel

Im Mittelpunkt des Workshops Abgeguckt steht der Austausch durch und über Bilder. Abgucken bedeutet von den Autoritäten unbemerkt und ganz ungeniert auf die Bilder zu schielen, schief und schön. Eine Gemeinschaft anzunehmen, die sich durch dieses Sehen konstituiert. Abgeguckt #8 widmet sich dem Begriff des Perspektivwechsels. Hier fallen Ästhetisches und Politisches in eins. Die Teilnehmer*innen bekommen einen (Film-)ausschnitt zum Thema zugesendet, um ihrerseits mit einem Clip darauf zu antworten. Der Beginn gemeinsamer Bilder- und Gedankenketten.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 09.10.2021 (17:00) - 09.10.2021 (19:00)
  • 10.10.2021 (12:00) - 10.10.2021 (18:00)