Nächste Veranstaltungen
bis

Workshopleitung Sarnt Utamachote, Popo Fan, Kit Hung, Robert Moussa, Sailesh Naidu, Zara Zandieh, Lamin Leroy Gibba, Ygor Gama und Wing-Ho Kloud Wan

BASIC FILMMAKING WORKSHOP FÜR QUEER BIPOC

Deadline für die Bewerbung: 15.06.2021 23:00
Ankündigung der ausgewählten Teilnehmer*innen: Ende Juni 2021

Dieser Workshop soll eine methodische und theoretische Auseinandersetzung mit dekolonialem queerem Filmemachen ermöglichen und den Teilnehmer*innen während eines einmonatigen Workshops die handwerklichen Möglichkeiten vermitteln, um mindestens zwei eigene Projekte umzusetzen. Von Storytelling, Pitching, Kameraarbeit und Bildsprache, bis zu grundlegenden dokumentarischen Methoden und Schnitt wird die Konzeptualisierung und Produktion der Projekte durch Kit Hung begleitet. Sitzungen mit eingeladenen Gästen sorgen dabei für weitere Inspiration, Provokation und Reflexion.

Bewerbung:

Für weitere Informationen und Details zu den Workshops und dem Bewerbungsprozess, siehe die untenstehenden Links: 

Imagining Queer Bandung Filmmaking Workshop 

Bei Fragen oder Problemen mit dem Formular bitte sende eine E-Mail an: hudaragil-at-gmail.com

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 17.07.2021 (10:00) - 17.07.2021 (18:00)
  • 18.07.2021 (10:00) - 18.07.2021 (18:00)
  • 24.07.2021 (10:00) - 24.07.2021 (18:00)
  • 25.07.2021 (10:00) - 25.07.2021 (18:00)
  • 31.07.2021 (10:00) - 31.07.2021 (18:00)
  • 01.08.2021 (10:00) - 01.08.2021 (18:00)
  • 07.08.2021 (10:00) - 07.08.2021 (18:00)
  • 08.08.2021 (10:00) - 08.08.2021 (18:00)

Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

Popo Fan,  geboren 1985, ist ein in Berlin lebender Filmemacher, Kurator und Autor aus der chinesischen Diaspora. Zu seinen Filmen gehören queere aktivistische Dokumentarfilme und sex-positive Kurzfilme. Seit mehr als einem Jahrzehnt organisiert er das Beijing Queer Film Festival und gründete das Queer University Video Training Camp in China. Im Jahr 2019 kuratierte er bei bi'bak die Filmreihe "More Than A Midnight Rainbow" über in China produzierte und chinesischsprachige queere Filme.

Kit Hung schloss sein Studium am Department of Film, Video and New Media, School of the Art Institute of Chicago mit einem Master of Fine Arts ab. Seine Filme haben zahlreiche internationale Preise gewonnen und wurden auf über 120 internationalen Filmfestivals gezeigt. Sein Spielfilmdebüt Soundless Wind Chime (2009) wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin für den Teddy Award nominiert und gewann in Spanien, Italien und Kanada Preise für die beste Regie und die beste Nachwuchsregie. Er unterrichtete an der Filmakademie der Hong Kong Baptist University und ist derzeit Doktorand am Goldsmiths College. Seine Hauptforschungsinteressen sind Cinema Affects und Queer Asian Cinema.

Robert Moussa ist der Koordinator des Soura Film Festivals, einem queeren Filmfestival mit Fokus auf die Region Naher Osten und Nordafrika. Bei Soura - was auf Arabisch "Bild" bedeutet - geht es darum, eine Vision des Lebens zu teilen, die fröhlich, ergreifend, trotzig und einzigartig ist. Das Festival hat seinen Sitz in Berlin, das - vielleicht etwas ironisch - als das neue kulturelle Zentrum der arabischen Welt bezeichnet wird. Das Soura Film Festival zielt darauf ab, Grenzen zu überschreiten und politische Konflikte beiseite zu lassen, um jene Fäden zusammen zu weben, die queere Erfahrungen in der gesamten pulsierenden und komplexen MENA-Region verbinden.

Sailesh Naidu ist Künstler und Entwicklungsberater mit Sitz in Berlin. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen auf der ganzen Welt, um Menschen dabei zu helfen, ihre Geschichten zu erzählen, Lösungen aufzudecken und Projekte mitzugestalten, die die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Der Kern eines jeden sozialen Problems sind individuelle Geschichten und innerhalb dieser Geschichten können Lösungen aufgedeckt werden. Sailesh ist spezialisiert auf die Entwicklung von Programmen für und die Arbeit mit Jugendlichen und geschlechtlichen/sexuellen Minderheiten. 

Zara Zandieh ist eine in Berlin geborene und lebende Filmemacher:in. Zaras Filme wurden für Preise an einer Vielzahl von Festivals nominiert, darunter BFI FLARE Film Festival, Queer Lisboa und Dok Leipzig. Zaras aktuellstes Projekt, Octavia's Visions, feierte 2021 an den Oberhausener Filmtagen Premiere. Zara wurde als Teil von Berlinale Talents 2021 ausgewählt.

Lamin Leroy Gibba, geboren 1994, wuchs auf Hamburg St.Pauli auf und studierte Schauspiel und Film and der New School Universität in New York. Bereits während des Studiums spielte er an verschiedenen Theatern (Classical Theater of Harlem, Lincoln Center, Performance Space New York) und realisierte eigene Kurzfilme. Unter anderem „Fever Source“, welcher für das Art of Brooklyn Film Festival ausgewählt wurde und den mittellangen Film „Cloud Zero“. Lamin lebt in Berlin, wo er Drehbücher für Film und Serienprojekte schreibt und als Schauspieler arbeitet. Während der Spielzeit 2020/2021 gastiert er am Theater Oberhausen.

Ygor Gama ist Regisseur und Medienkünstler mit Sitz in Berlin. Nach preisgekrönten Kurzfilmen wie LEAVING im Jahr 2012 war er Co-Regisseur bei #YA, einer Mischung aus Film und urbaner Intervention über Aktionen des zivilen Ungehorsams auf der ganzen Welt, die für den Gläsernen Bären der Berlinale nominiert war und von internationalen Filmpreisen sowie bei der Deutschen Welle und ARTE ausgezeichnet wurde. Er entdeckte XR Technologien als IDFA DocLab Alumni, betreut von Casper Sonnen. Er ist Video-Künstler für das Maqamat Dance Theatre und Omar Rajeh in Beirut. Er ist Mitglied des Auswahlkomitees für das Generation-Programm bei den Berlinale Int. Filmfestspielen.

Wing-Ho Kloud Wan wurde in Hongkong geboren. Er machte 2008 seinen Abschluss an der School of Creative Media, City University of Hong Kong. Mit seinem starken Hintergrundwissen in den Bereichen Neue Medienkunst und Filmproduktion ist er nun Filmemacher im Art Department. In letzter Zeit hat er in den Positionen eines Set Decorators und eines Art Directors gearbeitet. Er arbeitet auch mit freiberuflichen Künstler*innen für verschiedene Bereiche, wie Requisiten, Set- und Videodesign für Theater, Berater für Medienproduktionen. Außerdem hat er große Freude daran, als Gastdozent im akademischen Bereich tätig zu sein. 

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Necati Sönmez und Lorena Díez A.

The Vampires of Poverty + REW-FFWD

Agarrando Pueblo
The Vampires of Poverty 
Carlos Mayolo/Luis Ospina, Kolumbien 1977, 28 Min., OmeU

Eine manifestartige Mockumentary über den von der westlichen Welt produzierten und konsumierten “Misery Porn”. Der kolumbianische Filmemacher Luis Ospina und sein Jugendfreund Carlos Mayolo agieren als Filmteam, das für das deutsche Fernsehen arbeitet und in den Straßen von Cali Straßenkindern, Armen und Prostituierten hinterherjagt. Ein skurriler Film voller schwarzem Humor und Satire, der die Ausbeutung von Elend im Globalen Süden durch die westliche Film- und Fernsehindustrie thematisiert.

REW-FFWD
Denis Villeneuve, Kanada 1994, 31 Min., OmeU

Für seine erste Regiearbeit plante Denis Villeneuve in Jamaika einen Reisefilm zu drehen. Stattdessen entstand ein experimenteller Dokumentarfilm über seine Position als Filmemacher, den erlebten Kulturschock, und die Menschen, die er traf. Die Geschichte über einen fiktiven französisch-kanadischen Fotojournalisten oszilliert zwischen Psychodrama und Dokumentation. Oder wie es der Protagonist ausdrückt: “Diese menschliche Hölle ist ein Paradies für die Photographie”.

Tickets buchen

Necati Sönmez arbeitet als Filmkritiker, Journalist und Filmemacher. Er ist der Initiator des Which Human Rights? Film Festival und einer der Gründer des Documentarist Filmfestival, das sich bald zum wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der Türkei entwickelte. Er Jurymitglied bei über dreissig Festivals und kuratierte diverse Dokumentarfilmprogramme. 2021 ist er Stipendiat bei bi’bak.

Lorena Díez A. ist Künstlerin und Museologin mit Schwerpunkt auf öffentlichem Raum, Community-Beziehungen, kollektivem Gedächtnis und territorialen Spannungen. Sie hat einen Master in Plastic Arts vom Instituto Departamental de Bellas Artes Cali, Museology and Cultural Heritage Management von der Universidad Nacional de Colombia und Intercultural Conflict Management von der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Regie Yeşim Ustaoğlu Türkei/Niederlande/Deutschland 1999

104 Min., OmeU

Journey to the Sun

Journey to the Sun erzählt die Geschichte von Mehmet, einem jungen Türken, der versucht in Istanbul Fuss zu fassen und sich mit dem Kurden Berzan anfreundet eine Begegnung die ihn verändern wird. Der Film markiert einen wichtigen Punkt im türkischen Kino, da er die Kurdenfrage zwar von aussen (aus einer türkischen Perspektive) betrachtet, diese Perspektive – das Türkische als dominante Identität gegenüber dem Kurdischen – jedoch gleichzeitig in Frage stellt. Journey to the Sun gleicht einem Panorama der Türkei der 90er Jahre, als Krieg und staatliche Gewalt in den kurdischen Gebieten und gesellschaftliche Gewalt im Westen der Türkei sehr präsent waren. Der Film zeigt neben Istanbul auch kurdische Landschaften mit nie aufgeklärten Morden, körperlosen Leichen und Toten, die nicht begraben werden können: Gegenden in denen sich die Gewalt vom Staat aus in die Gesellschaft ausbreitet, in denen Armut herrscht und das Militär den geographischen und sozialen Raum kolonisiert, wo die Lebenden wie Tote sind und die Toten weiter leben.

Tickets buchen

Regie Handan İpekçi Türkei/Ungarn/Griechenland 2001

120 Min., OmeU

Big Man, Little Love

Die kleine Hejar, die ihre Familie durch staatliche Gewalt in den kurdischen Gebieten verloren hat, lernt den pensionierten Staatsanwalt Rıfat Bey kennen. Die Beziehung zwischen Hejar und Rıfat, die jeweils die Sprache des/der anderen nicht verstehen, wird zu einer Metapher für das Aufeinandertreffen von türkischer und kurdischer Identität. Big Man, Little Love ist ein frühes Beispiel für einen kritischen Blick auf türkische Identität im Verhältnis zur Kurdenfrage. Ein Film der das “Türkische” und das “Kurdische” als Beziehung von Dominanz und Beherrschung betrachtet und dabei ein Bewusstsein für kurdische Geopolitik als koloniale Frage entwickelt.

Tickets buchen

Regie Uğur Yücel Türkei 2004

102 Min., OmeU

Toss-Up

Toss-up thematisiert ein Phänomen, das in der Türkei bisher kaum literarisch oder filmisch behandelt wurde: Posttraumatische Belastungsstörung. Wir folgen den traumatischen Erlebnissen von Devil Rıdvan, der im Kurdenkonflikt sein rechtes Bein verloren hat und nun zurück in seiner Heimatstadt Göreme ist, und Ghost Cevher, der auf einem Ohr taub wurde und nun wieder zurück in Istanbul ist. In Toss-up spiegelt sich ein häufiges Thema von amerikanischen Antikriegsfilmen nach dem Vietnamkrieg, doch hier werden wir Zeuge eines scheinbar endlosen Krieges, der zeigt wie die kurdische Frage in anhaltende Gewalt umschlägt.

Tickets buchen

Aktuell
bis

Critical Conditions

Handlungsfelder in der Umweltkrise

Kuratiert von Sarnt Utamachote, Malve Lippmann, Rosalia Namsai Engchuan und Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

mehr
Critical Conditions

Die Ursachen und Auswirkungen der menschgemachten Umweltkrise und der durch sie ausgelösten sozialen Verwerfungen sind eng mit Fragen der globalen Gerechtigkeit verknüpft. Die Folgen treffen in der Regel zuerst die Länder des globalen Südens, obwohl diese vergleichsweise wenig zu den Treibhausgasemissionen und zur Produktion von Abfällen beitragen. Verantwortlich sind in erster Linie globale Konzerne, die innerhalb der Rahmenbedingungen einer neoliberalen Politik enormen Schaden anrichten können. Das kollektiv kuratierte Programm bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden. Die Filmreihe lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus.

Gefördert durch die Berliner Landeszentrale Politische Bildung, die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Berliner Projektfonds Urbane Praxis

Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Bühnenbildnerin und Künstlerin. Seit 2010 ist sie außerdem als Kulturmanagerin in diversen Kultur- und Community-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia.

Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki sind ein Kurator*innen-Duo, das sich für verkörpertes Wissen und die Verlangsamung von Produktionsprozessen interessiert. Sie haben bei SAVVY Contemporary die Filmreihe Residing in the Borderlands mitkuratiert und sind Teil des Berlin Biennial 11 curatorial workshop how now to gather.

Rosalia Namsai Engchuan ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Filmemacherin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen.

Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

Zu den Veranstaltungen

bis

Kuratiert von Eirini Fountedaki, Cornelia Lund & Holger Lund (fluctuating images), Philip Rizk und Shohreh Shakoory

mehr
Disrupt, Dismantle, Desire

In Disrupt, Dismantle, Desire erkunden wir Filmsprachen, die hegemoniale Narrative herausfordern. Jeder der gezeigten Filme wirft einen Blick auf (neo-)koloniale Existenzweisen und lotet aus, wie sich koloniale Methoden der Wissensproduktion aufbrechen und zerlegen lassen. Das Programm hebt verschiedene ästhetische Strategien hervor, mit denen sich die filmischen Formen des selbsternannten "Zentrum der Zivilisation" hinterfragen lassen. Kann die Art und Weise, wie wir Kino wahrnehmen, produzieren und verbreiten, eine entscheidende Rolle dabei spielen, Grenzen, Geschlechternormen, neokoloniale und kapitalistische Infrastrukturen zu hinterfragen und unterlaufen?

Gefördert durch die Berliner Landeszentrale für Politische Bildung, den Berliner Senat für Kultur und Europa und den Projektfonds Urbane Praxis

fluctuating images ist eine unabhängige und unkommerzielle Plattform für die Präsentation und Reflexion von (Medien-)Kunst und Design, betrieben von Cornelia Lund und Holger Lund. Ziel ist es, einen Austausch zwischen ästhetischen und diskursiven Ansätzen zu den vielschichtigen Herausforderungen unserer technologie- und mediengetriebenen Welt aus einer globalen und dekolonialen Perspektive zu fördern.

Eirini Fountedaki ist eine unabhängige Kuratorin, Autorin und Wissenschaftlerin. Von 2018 bis 2020 arbeitete sie für SAVVY Contemporary und kuratierte hauptsächlich Film. Sie ist die Mitherausgeberin der Publikation How does the world breathe now? Sie hat Musikwissenschaft und Violine in Griechenland und Contemporary Art Theory an der Goldsmiths University of London studiert. Sie ist Mitbegründerin des Kollektivs Cruising Curators.

Philip Rizk ist ein in Berlin lebender Filmemacher aus Kairo. Sein in Co-Regie mit Jasmina Metwaly entstandener Film Out on the Street (2015) wurde auf der Berlinale uraufgeführt und war Teil des deutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig 2015. Rizk ist Mitglied bei Mosireen, dem Kollektiv hinter dem Videoarchiv 858.ma. Seine Texte sind online, in Zeitschriften und in Sammelbänden erschienen.

Shohreh Shakoory ist eine unabhängige Wissenschaftlerin und Redakteurin in Berlin. Geboren und aufgewachsen in Teheran, schloss sie ihr BA-Studium in Kunstgeschichte und Film- und Medienwissenschaften in Rom ab und absolvierte einen Master of Fine Arts an der Bauhaus-Universität in Weimar. Ihre Forschung beschäftigt sich mit Politiken der Repräsentation, ästhetischem und archivarischem Wissen.

Zu den Veranstaltungen

Demnächst
bis

BITTER THINGS | LUCRURI CARE DOR | Brasov

Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien

Kuratiert von Malve Lippmann und Can Sungu

mehr
BITTER THINGS | LUCRURI CARE DOR | Brasov

Nach Stationen in Timisoara und Cluj zieht bi'baks recherchebasierte Ausstellung BITTER THINGS - Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien weiter und ist in Brașov, Rumänien, im Centrul Multicultural al Universităţii Transilvania din Braşov zu sehen.

BITTER THINGS – Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien ist ein forschungsbasiertes Ausstellungsprojekt von bi’bak, das die Auswirkungen von Arbeitsmigration auf Mutterschaft und Familie aus der Perspektive von Arbeitsmigrantinnen und ihren Kindern untersucht. Ausgehend von Erfahrungen transnationaler Familien aus Vergangenheit und Gegenwart bringt die Installation Erzählungen mit Objekten zusammen, die in den Familien eine zentrale Rolle spielen.

Arbeitsmigration führt weltweit zu neuen Familienmodellen, die häufig transnational organisiert sind. Der familiäre Kontakt wird dabei trotz geografischer Trennung aufrechterhalten. In der Zeit der Anwerbeabkommen in den 1960er Jahren waren viele Eltern gezwungen, ihre Kinder bei Verwandten zurückzulassen. Die Arbeitszeiten waren so vereinnahmend, dass die Kinderbetreuung nicht zu bewältigen war. Heute sind es im europäischen Raum vorwiegend Arbeitsmigrant*innen aus Osteuropa, die ihre Familien verlassen, um in wirtschaftlich besser gestellten Ländern ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Doch wie definiert sich das Verhältnis von Eltern und Kindern neu, wenn Geschenke und materielle Unterstützung an die Stelle von gemeinsamem Erleben treten? Wenn körperliche Nähe hinter Chat und Videotelefonie zurücktreten muss? Wie ergeht es dabei den Kindern und wie ihren Eltern? BITTER THINGS versammelt Positionen zum Thema von den 1960er Jahren bis heute.

Zum Thema ist darüber hinaus eine Publikation mit wissenschaftlichen und literarischen Beiträgen, Interviews, Liedern und Fotos erschienen, die das Thema interdisziplinär beleuchtet. Die Publikation kann hier bestellt werden. Ein Booklet mit ausgewählten Texten auf Deutsch und Ausstellungsansichten ist hier verfügbar.

Öffnungszeiten: Montag–Freitag 14:00–19:00

In Kooperation mit Centrul Multicultural al Universităţii Transilvania din Braşov

Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Bühnenbildnerin und Künstlerin. Seit 2010 ist sie außerdem als Kulturmanagerin in diversen Kultur- und Community-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia.

Can Sungu studierte Filmdesign und visuelles Kommunikationsdesign in Istanbul und am Institut für Kunst im Kontext an der UdK Berlin. Er leitete Workshops und Seminare im Bereich Film und veröffentlichte Texte zu Film und Migration. Als Künstler nahm er an zahlreichen Ausstellungen teil, unter anderem an der MMSU Rijeka, dem Künstlerhaus Vienna und REDCAT Los Angeles. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter von bi'bak.

Zu den Veranstaltungen

bis

Kuratiert von Necati Sönmez

mehr
Decolonizing the Screen

Wie Louis Malle bei Dreharbeiten in Indien bemerkte, „ein Westler mit einer Kamera ist doppelt ein Westler“. Das Kino startete seine lange Reise in einem kolonialen Kontext: Die Gebrüder Lumière besuchten Länder des Globalen Süden um die „Anderen“ zu filmen und entsprechend waren die frühen ethnographischen Filme oft verbunden mit einem autoritären kolonialen Blick. Auch heute noch besteht die Dokumentarfilmindustrie zu großen Teilen aus gut finanzierten Produktionen westlicher Filmemacher*innen, die den Globalen Süden als Ort des Elends darstellen und damit eine Nachfrage bei ihrem Publikum bedienen. Als Reaktion schufen nicht-westliche Filmemacher*innen eigene, den kolonialen Blick umkehrende Bilder, und einige westliche Regisseur*innen begannen ihre Position zu hinterfragen. Decolonizing the Screen präsentiert eine Reihe von Perspektiven, die die andauernde Geschichte des kolonialen Blicks herausfordert und Diskussionen zum Erbe des ethnographischen Films und der Politik dokumentarischer Filmproduktion öffnen.

Gefördert durch die MRI

Necati Sönmez arbeitet als Filmkritiker, Journalist und Filmemacher. Er ist der Initiator des Which Human Rights? Film Festival und einer der Gründer des Documentarist Filmfestival, das sich bald zum wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der Türkei entwickelte. Er Jurymitglied bei über dreissig Festivals und kuratierte diverse Dokumentarfilmprogramme. 2021 ist er Stipendiat bei bi’bak.

Zu den Veranstaltungen

bis

Kuratiert von Sebahattin Şen

mehr
THE GHOST ON BOARD / GEMIDEKI HAYALET

Die Filmreihe Das Gespenst an Bord stellt das gleichnamige, 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch von Sebahattin Şen ins Zentrum. Die Reihe setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Die Filmauswahl versucht nachzuzeichnen, wie sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt haben. Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Diese Auswahl von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren zielt darauf ab, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Projektfonds Urbane Praxis

Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino)bei Metis erschienen.

Zu den Veranstaltungen

bis
AQUARIUM SÜDBLOCK

Workshopleitung Ragil Huda, Abby Baheerathan, Abilaschan Balamuraley, Dorjee Lhamo, Rodrigo Zorzanelli und Sung Un Gang

PODCASTING WORKSHOPS FÜR QUEER BIPOC

Deadline für die Bewerbung: 15.06.2021 23:00
Ankündigung der ausgewählten Teilnehmer*innen: Ende Juni 2021

Die Workshops bieten eine Einführung in Tools und Methoden für Podcasting. Darüber hinaus soll Wissen zu Gender, Sexualität, Kultur und Geschichte jenseits einer westlichen/eurozentrischen Perspektive vermittelt werden. Der Workshop vermittelt grundlegende Techniken wie Konzeptarbeit, unterschiedliche Formate, Strukturierung, die Kunst des Interviews (Gäste recherchieren, Fragen entwickeln, aktives Zuhören, unterschiedliche Interviewtypen, Vorbereitung und Durchführung), Sound-Mixing, Schnitt, Distribution und nachhaltige Projektentwicklung.

Als Auswahlkriterien gelten das kritische Potential deiner Überlegungen, die künstlerische Originalität des geplanten Projekts, die logistische Umsetzbarkeit (das Projekt muss in kurzer Zeit in Berlin umsetzbar sein), und der Bezug zu Imagining Queer Bandung. Eine möglichst ausgewogene Repräsentation unter den Teilnehmer*innen wird ebenfalls berücksichtigt.

Bewerbung:

Für weitere Informationen und Details zu den Workshops und dem Bewerbungsprozess, siehe die untenstehenden Links: 

Imagining Queer Bandung Podcasting Workshop

Bei Fragen oder Problemen mit dem Formular bitte sende eine E-Mail an: hudaragil-at-gmail.com

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 14.08.2021 (11:00) - 14.08.2021 (13:30)
  • 15.08.2021 (11:00) - 15.08.2021 (13:30)
  • 21.08.2021 (11:00) - 21.08.2021 (13:30)
  • 22.08.2021 (11:00) - 22.08.2021 (13:30)

Ragil Huda (he/him) ist ein Organisator, unabhängiger Kurator und Doktorand am Asien-Afrika Institut, Universität Hamburg. Er ist außerdem einer der Projektkoordinatoren der internationalen Plattform und des Netzwerks 'Queer' Asia in Berlin und Gründungsmitglied von QTIBIPOC Hamburg. Sein Engagement in der Community und seine akademische Arbeit konzentrieren sich insbesondere auf Queerness, Intersektionalität, Community Building, kritische Pädagogik und die sozial-politischen Realitäten marginalisierter Gemeinschaften durch verschiedene Methoden und kollaborative kuratorische Praktiken.

Abby Baheerathan ist Journalist und Medientrainer aus dem Ruhrpott. Als Wahl-Ostwestfale absolviert sie aktuell das Programm Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk (WDR). Seit fünf Jahren hilft Abby Kindern, Jugendlichen und Studierenden dabei, ihre Medienkompetenz rund um die Themen Radio, crossmedialer Journalismus, Hörspiel und Podcast weiterzuentwickeln. Außerdem spricht sie im deutsch-tamilischen Podcast Acca Pillai aus einer queeren Perspektive über Kultur, Tradition und gesellschaftliche Tabus.

Abilaschan Balamuraley lebt in Berlin und ist Host vom Maangaiv Podcast, dem Community Podcast für queere südasiatische Perspektiven im deutschsprachigen Raum und dem Transculture Express the artistanian podcast for queer and postcolonial perspectives. Er ist Moderator beim queeren post migrantischen Bildungskollektiv „erklär mir mal..“. Abilaschan ist neben seiner Tätigkeit als Podcaster auch als Diversity Trainer und Multiplikator in der Berliner Club Szene aktiv.

Dorjee Lhamo Gerhard ist Moderatorin/Autorin von workin' Germany auf Instagram und Antidiskriminierungsmoderatorin bei Arbeit und Leben Hamburg. In ihrer Arbeit setzt sie auf ein intersektionales Verständnis von Gesellschaft und fördert Allyship sowie Selbstermächtigung, um ihren Zuhörer*innen zu helfen, Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu verlernen. Sie nutzt ihren Bachelor-Abschluss in Medienwissenschaften und lässt ihn in ihre Arbeit als Künstlerin und Aktivistin einfließen. Ihr Ziel ist es, die Medienlandschaft zu diversifizieren. Als Administratorin von QTIBIPOC Hamburg hat sie geholfen, wöchentliche Veranstaltungen zu organisieren und hat die Community bei mehreren Gelegenheiten als Sprecherin vertreten.

Rodrigo Zorzanelli produziert und moderiert den Podcast intersectional islands, eine Anthologie von queeren und feministischen Erzählungen. Mit einem Hintergrund in Kulturanthropologie und Sozialwissenschaften verortet Rodrigos Praxis persönliche Erzählungen in sozialen und politischen Kontexten, insbesondere durch die Hervorhebung von Handlungsfähigkeit und Repräsentation von (post)migrantischen, dekolonialen und queeren Perspektiven. Rodrigos interdisziplinäre Arbeit orientiert sich an Performancekunst, Theater, Schreiben und Gender Education durch Kunst.

Sung Un Gang lehrt koreanische Geschichte an der Universität Bonn und produziert "Bin ich süßsauer?", den monatlichen Interviewpodcast mit queeren asiatischen Menschen in Deutschland. Er war einer der zehn Finalist*innen von Spotify SoundUp LSBTTIQ* Podcast-Workshop in Berlin 2019. Er liebt durch die Städte zu durchstreifen und auf die Märkte zu gehen.

bis

Kuratiert von Can Sungu, Karina Griffith, Enoka Ayemba, Jacqueline Nsiah und Biene Pilavci

mehr
Fiktionsbescheinigung. 16 filmische Perspektiven auf Deutschland

Fiktionsbescheinigung: Das ist ein Begriff aus dem Amtsdeutsch. Wenn Menschen aus Nicht-EU-Ländern einen Antrag auf Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis stellen, dann erhalten sie für die Zeit, in der der Antrag geprüft wird, eine solche Bescheinigung. So können sie ihr vorläufiges Recht, sich in Deutschland aufzuhalten, belegen. Für sie ist es trotzdem eine Phase der Unsicherheit: Wird der Antrag abgelehnt? Wird er akzeptiert? Das Verfahren kann mehrere Monate, manchmal Jahre dauern. Und streng genommen würde schon der Antrag reichen, das Aufenthaltsrecht nachzuweisen, doch die deutschen Behörden mögen es, wenn es bürokratisch zugeht. 

Vor diesem Hintergrund erlaubt sich die Filmreihe Fiktionsbescheinigung. 16 filmische Perspektiven auf Deutschland, nachzufragen: Wer findet Einlass in die deutsche Kulturgeschichte, ins Kino und den Filmkanon, und wer bleibt draußen? Wer bestimmt, was gespielt wird? Die Reihe versteht sich als Momentaufnahme in einem selbstbestimmten und fortlaufenden Prozess der Einmischung und des Widerspruchs. Jeder Film ist ein Vorschlag, den weißen deutschen Blick mit vielfältigen, intersektionalen Perspektiven zu parieren, und allen gemein ist eine eigene visuelle und textuelle Praxis der Zeugenschaft von innen, nicht vom Rand. 

Dabei ermuntert Fiktionsbescheinigung die Zuschauer*innen, sich zu fragen, wo sich diese 16 Filme bisher versteckt haben und warum die meisten von ihnen einem breiteren Publikum nicht zugänglich waren.

In Kollaboration mit dem Berlinale Forum und dem Arsenal - Institut für Film und Videokunst

Biene Pilavci begann 2005 ihr Regiestudium an der DFFB und realisierte hier zahlreiche Kurzfilme. Mit ihrem Drittjahresfilm Alleine tanzen über die Kraft der Familie schloss Pilavci ihr Studium 2012 ab. 2013 entstand mit dem ZDF und ARTE und gemeinsam mit Ayla Gottschlich Chronik einer Revolte – Ein Jahr Istanbul. Pilavci ist Mitgründerin der filmpolitischen Initiative NichtmeinTatort und des Filmnetzwerks Neue Deutsche Filmemacher*innen.

Can Sungu studierte Filmdesign und visuelles Kommunikationsdesign in Istanbul und am Institut für Kunst im Kontext an der UdK Berlin. Er leitete Workshops und Seminare im Bereich Film und veröffentlichte Texte zu Film und Migration. Als Künstler nahm er an zahlreichen Ausstellungen teil, unter anderem an der MMSU Rijeka, dem Künstlerhaus Vienna und REDCAT Los Angeles. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter von bi'bak.

Julien Enoka Ayemba, geboren und aufgewachsen in Kamerun, beschäftigt sich als Filmwissenschaftler und -kritiker seit Jahren mit dem afrikanischen Film. Er hat mehrere Filmreihen für Berliner Filmtheater kuratiert und ist Selection Kommitee-Mitglied des Berlinale Talent Campus. Er ist Mitbegründer der Filmgruppe Remember Resistance Berlin. Demnächst erscheint von ihm eine Publikation zur nigerianischen Videofilmindustrie „Nollywood". Enoka Ayemba lebt und arbeitet in Berlin.

Jacqueline Nsiah ist freiberufliche Filmfestival-, Kunst- und Kulturberaterin. Akzente setzte sie u.a. als Ko-Direktorin für das Cambridge African Film Festival 2008 sowie als Produzentin des Real Life Documentary Film Festivals in Accra. Gegenwärtig ist Nsiah als Kuratorin für das Berlinale Forumtätig und betreut als Projektreferentin die afrikanische Filmplattform des Goethe-Instituts cinidb.africa.

Karina Griffiths Arbeiten wurden international in Galerien, Theatern und auf Festivals gezeigt. Sie kuratierte Film- und interdisziplinäre Programme u.a. für das Goethe-Institut und am Ballhaus Naunynstraße. Sie lehrt am Institut für Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin und ist Doktorandin an der University of Toronto, wo sie Forschung zu Schwarzer Autor*innenschaft im deutschen Kino mit Theorien zu Affekt und Intersektionalität verknüpft.

Zu den Veranstaltungen

bis

Kuratiert von LaborBerlin e.V.

mehr
Out of Focus LaborBerlin

LaborBerlin lebt durch das gemeinsame Interesse, einen kollektiven Raum um die Arbeit mit Zelluloidfilm herum zu bauen. Dieser Raum entsteht permanent aufs Neue, durch die Menschen, die durch ihn hindurch gehen, ihre diversen Perspektiven und Herkünfte. Out of Focus LaborBerlin ist eine Filmreihe, die sich dem Labor als transitorischen Ort nähert. An fünf Abenden werden die Grenzen des Sichtbaren dieser kollektiven Struktur erkundet: Gespräche mit und Arbeiten von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern, die den Blick öffnen auf Motive und Themen, die über das analoge Filmschaffen hinausgehen.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

LaborBerlin e.V. ist eine selbstorganisierte Filmwerkstatt. Das Kollektiv ist für alle offen, die an analoger Filmpraxis mit einem experimentellen Ansatz interessiert sind. Das Labor versteht sich als eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen rund um das filmische Schaffen, und bietet dafür die geeigneten Werkzeuge.

Zu den Veranstaltungen