Nächste Veranstaltungen
bis

Workshopleitung Akile Nazli Kaya und Tomáš Doruška

Animated Documentary Workshop

Der Anima-Doc-Workshop ist ein 3-4-tägiger Workshop, der sich darauf konzentriert, wie Dokumentarfilm und Animation beim Filmemachen kreativ eingesetzt und kombiniert werden können. Die Dozent*innen Tomáš Doruška und A. Nazli Kaya von der FAMU (Film and TV School of Academy of Performing Arts in Prague) werden die Praxis ihrer Stop-Motion- und paper cut-out-Animationstechniken vermitteln. Die Teilnehmer*innen werden ermutigt, im Vorfeld Film-Ideen zu entwickeln, die auf soziale und/oder politische, ökologische Themen fokussieren. Gemeinsam werden wir die Ideen für die Kurzfilme diskutieren und die besten drei auswählen, die dann realisiert werden. 

Gefördert durch das Programm NEUSTART des Bundesverband Soziokultur im Programmteil kulturelle und soziokulturelle Programmarbeit 

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 20.03.2021 (12:00) - 21.02.2021 (12:00)
  • 13.03.2021 (12:00) - 14.03.2021 (12:00)

bis

Workshopleitung Akile Nazli Kaya und Tomáš Doruška

Animated Documentary Workshop

Der Anima-Doc-Workshop ist ein 3-4-tägiger Workshop, der sich darauf konzentriert, wie Dokumentarfilm und Animation beim Filmemachen kreativ eingesetzt und kombiniert werden können. Die Dozent*innen Tomáš Doruška und A. Nazli Kaya von der FAMU (Film and TV School of Academy of Performing Arts in Prague) werden die Praxis ihrer Stop-Motion- und paper cut-out-Animationstechniken vermitteln. Die Teilnehmer*innen werden ermutigt, im Vorfeld Film-Ideen zu entwickeln, die auf soziale und/oder politische, ökologische Themen fokussieren. Gemeinsam werden wir die Ideen für die Kurzfilme diskutieren und die besten drei auswählen, die dann realisiert werden. 

Gefördert durch das Programm NEUSTART des Bundesverband Soziokultur im Programmteil kulturelle und soziokulturelle Programmarbeit 

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 20.03.2021 (12:00) - 21.02.2021 (12:00)
  • 13.03.2021 (12:00) - 14.03.2021 (12:00)

Regie Marouan Omara und Johanna Domke Ägypten/Deutschland 2018

86 Min, OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Marouan Omara und Johanna Domke

Dream Away

Dream Away begleitet den Alltag von jungen Angestellten eines der zahlreichen Luxushotels in Sharm El Sheikh. Postrevolutionäre Unruhen und Terror haben den Ferienort am Roten Meer aussterben lassen. Die Hotelanlagen sind unbewohnt, die Pool-Gymnastik ohne Teilnehmer*innen, die Ausgehmeilen gespenstisch leer. Die Tourist*innen überfliegen die Stadt, aber sie landen nicht mehr hier. Traumwandlerisch ergründet Dream Away die Sehnsüchte und Probleme junger Ägypter*innen, die ihrer Zukunftsperspektiven beraubt worden sind.

Tickets buchen

Marouan Omara und Johanna Domke arbeiten seit 2012 als Regieduo zusammen. Ihre Filme sind Hybride zwischen Fiktion und Dokumentarfilm, die sich durch ihren magischen Realismus auszeichnen. Ihr gemeinsamer Debütfilm Crop (2013) wurde auf diversen Festivals gezeigt, darunter IFFR und DOK Leipzig.

Regie Mahdi Fleifel

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Mahdi Fleifel

A Man Returned – Werkschau Mahdi Fleifel

Xenos 
Mahdi Fleifel, UK/Dänemark 2014, 13 Min.

A Man Returned
Mahdi Fleifel, UK/Dänemark/Niederlande 2016, 30 Min. 

A Drowning Man
Mahdi Fleifel, UK/Dänemark/Griechenland 2017, 15 Min. 

I Signed the Petition
Mahdi Fleifel, UK/Deutschland/Schweiz 2018, 11 Min.

Die Filme von Mahdi Fleifel fordern dazu auf, über grundlegende Fragen der menschlichen Existenz nachzudenken: Was heisst es, als Geflüchtete*r zu Leben? Welche Bedeutung hat Heimat und was macht ein Zuhause aus? Die vier preisgekrönten Kurzfilme bieten einen Überblick über das Werk von Mahdi Fleifel in den letzten zehn Jahren. Dabei steht zur Debatte, wie wir Palästina und palästinensische Identität fassen wollen.

Tickets buchen

Der in Dubai geborene Mahdi Fleifel lebt und arbeitet zwischen Dänemark, England und Griechenland. Sein Debütfilm A World Not Ours (2012) feierte am  Toronto International Film Festival Premiere und erhielt über 30 Auszeichnungen. A Man Returned (2016) gewann den Silbernen Bären an der Berlinale, A Drowning Man (2017) wurde im offiziellen Wettbewerb in Cannes gezeigt und für einen BAFTA nominiert.

Regie Maher Abi Samra Libanon/Frankreich/Norwegen/Vereinigte Arabische Emirate 2016

67 Min, OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Maher Abi Samra

A Maid for Each

Im Libanon kommen auf vier Millionen Einwohner*innen rund 200.000 ausländische Hausangestellte, die ihrer Grundrechte beraubt ein Leben unter ständiger Kontrolle fristen. Die Angestellten sind weniger Dienstleistende als vielmehr Waren. Sie werden von speziellen Agenturen importiert, unter Bedingungen, die einer modernen Form des Sklavenhandels gleichkommen. Maher Abi Samra filmt mit vollem Einverständnis des Inhabers Zein in den Büros der El-Raed-Agentur. Anschaulich zerlegt A Maid for Each dieses staatlich gebilligte System: von den Ansprüchen der Arbeitgeber*innen bis zum Verkaufstalent der Agent*innen, die weibliche Angestellte als reine Objekte behandeln.

Tickets buchen

Maher Abi Samra, 1965 in Beirut, Libanon geboren, hat Theaterwissenschaften und Filmwissenschaft in Beirut und Paris studiert und als Foto-Journalist für libanesische Tageszeitungen und für internationale Agenturen gearbeitet.

Aktuell
bis

Von Sebastian Reier aka Booty Carrell, Pamela Owusu-Brenyah aka DJ Pam Bam, Florian Sievers, Oded Erez, Kornelia Binicewicz, Ekaterina Borisova, Yuriy Gurzhy und Can Sungu

mehr
OUTERNATIONALE: Stars from Outer Space

2020 widmet sich bi’bakaudio mit dem Projekt OUTERNATIONALE: Stars from Outer Space dem Konzept der sogenannten Outernational Music, einer Gegenposition zur Weltmusik bzw. World Music. Während Weltmusik dazu tendiert, Musik, die außerhalb der westlichen Welt produziert wird, zu exotisieren oder sie für den westlichen Geschmack zu zähmen, begreift Outernational Music die Unterscheidung zwischen westlicher Musik und Weltmusik selbst als eine Verlängerung des kolonialen Blicks. Im Gegensatz dazu wendet sich das Konzept Outernational Music den Klangproduktionen zu, die fernab des westlichen Musikmarktes in grenzüberschreitenden Geographien rezipiert und gefeiert wird. Outernational Music ist weder Mainstream noch Underground, sie ist vielsprachig und durch diverse Musiktraditionen und Kulturen beeinflusst. Die Reihe OUTERNATIONALE stellt im Gespräch mit Expert*innen ausgewählte Outernational Stars und deren künstlerisches Schaffen und Biographien vor. Jenseits kultureller oder sprachlicher Barrieren wagen wir eine musikologische Kollektivrecherche.

Gefördert duch den Berliner Senat für Kultur und Europa

Ekaterina Borisova ist Musikjournalistin in Sankt Petersburg, Russland. Seit Mitte der 80er Jahre schreibt sie Artikel über Rockmusik für russische Zeitschriften und Zeitungen. Gleichzeitig ist sie ein großer Fan von und hat sich ein tiefes Wissen über die russische Underground-Rock-Szene angeeignet. Sie ist auch Autorin mehrerer Bücher - darunter zwei Bücher über Yanka Dyagileva, die 1998 - 2005 herausgegeben und wieder aufgelegt wurden.

Florian Sievers ist Journalist, Autor und Kurator, der alternative Geschichten aus afrikanischen Städten erzählt, in denen derzeit eine aufstrebende Mittelschicht – von Mode über Kunst bis hin zu vor allem Musik – hippe kulturelle Ausdrucksformen hervorbringt. Ursprünglich ausgebildeter Journalist für Politik und Wirtschaft, recherchiert Florian Sievers seine zukunftsweisenden Geschichten in Auseinandersetzung mit den lokalen urbanen Gemeinschaften. Ganz nebenbei ist Florian auch zum Hobbysammler alter Schallplatten aus Afrika geworden.

Kornelia Binicewicz ist eine polnische Schallplattensammlerin und Kuratorin sowie DJ und Gründerin von "Ladies on Records", einem facettenreichen Projekt, das sich auf das musikalische Erbe von Frauen auf der ganzen Welt konzentriert und weibliche Musik der letzten Jahrzehnte präsentiert. Ihre Leidenschaft für die Musik weiblicher Akteure brachte sie in die Türkei, wo sie begann, die unentdeckte Welt der türkischen Frauenmusikszene zu erkunden. Im Laufe von fünf Jahren, in denen sie Schallplatten ausgrub und vergessene oder nicht anerkannte Sängerinnen in der Türkei kennenlernte, gelang es ihr auch, in die Archive alter türkischer Labels einzutauchen. Sie kuratierte die Sammelwerke "Turkish Ladies. Female Singers from Turkey 1973 - 1988" (Epic Istanbul) und "Uzelli Psychedelic Anadolu" (Uzelli), die beide auf Vinyl erschienen. Kornelia arbeitet derzeit an einem besonderen Projekt, das Sängerinnen aus der Türkei aus einem der Archive der türkischen Labels gewidmet ist.

Oded Erez (Fachbereich Musik, Bar-Ilan Universität) ist Dozent für populäre Musik und Filmmusik und arbeitet an der Schnittstelle von historischer Musikwissenschaft, Musikethnologie und Kulturwissenschaften. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Politik und Ästhetik, mit einem Schwerpunkt auf Musik in Israel und im Mittelmeerraum. Gegenwärtig arbeitet er an der Fertigstellung eines Buchmanuskripts über griechische Musik und ethnische Klassenpolitik in Israel.

Pamela Owusu-Brenyah ist Musikberaterin, Festivalorganisatorin und DJ, die sich für eine bessere Sichtbarkeit der zeitgenössischen afrikanischen Popkultur in Deutschland einsetzt. Mit ihrer Community-Plattform AFRO x POP bietet sie regelmäßig eine Musikfestbühne für aufstrebende Künstler der afrodeutschen Szene. Pamela, studierte Politikwissenschaftlerin, lebt in Berlin und hat familiäre Wurzeln in Ghana. Sie hat drei Jahre lang in Ghanas Hauptstadt Accra als DJ gearbeitet und pendelt seitdem zwischen den beiden musikalischen Welten hin und her.

Booty Carrell ist der DJ-Name des Vinyl-Liebhabers, Golden Pudel Resident- und outernationalen DJs Sebastian Reier. Carrell forscht in den Tiefen des Vinyl-Universums und taucht mit Vorliebe in die zweite Welle der musikalischen Globalisierung ein.

Yuriy Gurzhy wurde in der Ukraine geboren und lebt in Berlin. Er ist Musiker, Songwriter, DJ und Produzent und bekannt für seine Arbeit mit RotFront, Shtetl Superstars und The Disorientalists sowie für seine Partyreihen Russendisko, Born in UA und Disko Kosmopolit.

Zu den Veranstaltungen

Demnächst
bis

Workshopleitung Akile Nazli Kaya und Tomáš Doruška

Animated Documentary Workshop

Der Anima-Doc-Workshop ist ein 3-4-tägiger Workshop, der sich darauf konzentriert, wie Dokumentarfilm und Animation beim Filmemachen kreativ eingesetzt und kombiniert werden können. Die Dozent*innen Tomáš Doruška und A. Nazli Kaya von der FAMU (Film and TV School of Academy of Performing Arts in Prague) werden die Praxis ihrer Stop-Motion- und paper cut-out-Animationstechniken vermitteln. Die Teilnehmer*innen werden ermutigt, im Vorfeld Film-Ideen zu entwickeln, die auf soziale und/oder politische, ökologische Themen fokussieren. Gemeinsam werden wir die Ideen für die Kurzfilme diskutieren und die besten drei auswählen, die dann realisiert werden. 

Gefördert durch das Programm NEUSTART des Bundesverband Soziokultur im Programmteil kulturelle und soziokulturelle Programmarbeit 

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 20.03.2021 (12:00) - 21.02.2021 (12:00)
  • 13.03.2021 (12:00) - 14.03.2021 (12:00)

bis

Kuratiert von Özge Calafato

mehr
A DREAM FOR EACH

Während die Corona-Pandemie einen privilegierten Teil der Weltbevölkerung in Quarantäne hält, können es sich viele aufgrund prekärer Lebensbedingungen nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Die globalen ökonomischen Ungleichheiten, die durch diese Polarisierung sichtbarer werden, verweisen auf eine längere Geschichte von Herrschaft und ungleicher Verteilung von Arbeit und Reichtum. Mit Filmen, die Raum für Nuancen lassen, beschäftigt sichA Dream for Each mit den bis heute nachwirkenden kolonialen Überresten im globalisierten Handel, in Technologie und Tourismus.

Gefördert durch die Stiftung Nord-Süd Brücken aus Mitteln der LEZ

Özge Calafato ist Kuratorin, Lektorin und Schriftstellerin. Sie arbeitete für zahlreiche Filmfestivals und Institutionen, unter anderem Cinema Akil, Abu Dhabi Film Festival (ADFF), SANAD Development and Post-Production Fund, Documentarist, DOK Leipzig, DokuFest, The Arab Fund for Arts und Imagine Science Film Festival. Sie ist Mitbegründerin der Nationalen Filmbibliothek der Vereinigten Arabischen Emirate.

Zu den Veranstaltungen

bis

Kuratiert von Necati Sönmez

mehr
Decolonizing the Screen

Wie Louis Malle bei Dreharbeiten in Indien bemerkte, „ein Westler mit einer Kamera ist doppelt ein Westler“. Das Kino startete seine lange Reise in einem kolonialen Kontext: Die Gebrüder Lumière besuchten Länder des Globalen Süden um die „Anderen“ zu filmen und entsprechend waren die frühen ethnographischen Filme oft verbunden mit einem autoritären kolonialen Blick. Auch heute noch besteht die Dokumentarfilmindustrie zu großen Teilen aus gut finanzierten Produktionen westlicher Filmemacher*innen, die den Globalen Süden als Ort des Elends darstellen und damit eine Nachfrage bei ihrem Publikum bedienen. Als Reaktion schufen nicht-westliche Filmemacher*innen eigene, den kolonialen Blick umkehrende Bilder, und einige westliche Regisseur*innen begannen ihre Position zu hinterfragen. Decolonizing the Screen präsentiert eine Reihe von Perspektiven, die die andauernde Geschichte des kolonialen Blicks herausfordert und Diskussionen zum Erbe des ethnographischen Films und der Politik dokumentarischer Filmproduktion öffnen.

Necati Sönmez arbeitet als Filmkritiker, Journalist und Filmemacher. Er ist der Initiator des Which Human Rights? Film Festival und einer der Gründer des Documentarist Filmfestival, das sich bald zum wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der Türkei entwickelte. Er Jurymitglied bei über dreissig Festivals und kuratierte diverse Dokumentarfilmprogramme. 2021 ist er Stipendiat bei bi’bak.

Zu den Veranstaltungen

bis

Critical Conditions

Handlungsfelder in der Umweltkrise

Kuratiert von Sarnt Utamachote, Malve Lippmann, Rosalia Namsai Engchuan und Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

mehr
Critical Conditions

Die Ursachen und Auswirkungen der menschgemachten Umweltkrise und der durch sie ausgelösten sozialen Verwerfungen sind eng mit Fragen der globalen Gerechtigkeit verknüpft. Die Folgen treffen in der Regel zuerst die Länder des globalen Südens, obwohl diese vergleichsweise wenig zu den Treibhausgasemissionen und zur Produktion von Abfällen beitragen. Verantwortlich sind in erster Linie globale Konzerne, die innerhalb der Rahmenbedingungen einer neoliberalen Politik enormen Schaden anrichten können. Das kollektiv kuratierte Programm bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden. Die Filmreihe lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus.

Gefördert durch die Berliner Landeszentrale Politische Bildung

Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Künstlerin und Designerin. Seit 2010 ist sie außerdem als Kulturmanagerin in diversen Kultur- und Community-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia.

Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki sind ein Kurator*innen-Duo, das sich für verkörpertes Wissen und die Verlangsamung von Produktionsprozessen interessiert. Sie haben bei SAVVY Contemporary die Filmreihe Residing in the Borderlands mitkuratiert und sind Teil des Berlin Biennial 11 curatorial workshop how now to gather.

Rosalia Namsai Engchuan ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Filmemacherin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen.

Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

Zu den Veranstaltungen

bis

CiNEMA of Commoning

Symposium, Screenings, Talks

mehr
CiNEMA of Commoning

In Kooperation mit Bangkok Screening Room (Bangkok), Cinema Akil (Dubai), Cinema ARTA (Cluj-Napoca), Kundura Sinema (Istanbul), Cine CCC (Santiago de Chile), Cimatheque (Kairo), Arkipel/ Forum Lenteng (Jakarta)

Unter dem Titel “Cinema of Commoning” plant bi’bak 2021 im neuen Kinoraum SİNEMA TRANSTOPIA im Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz ein 4-tägiges Symposium. Es werden dafür internationale Akteur*innen eingeladen, die bereits an der Entwicklung und Gestaltung nicht-kommerzieller, gemeinwohl-orientierter Kinoprojekte beteiligt sind, in Beirut und Lagos, in Prizren, Berlin und anderswo. Auf dem Symposium werden Konzepte und Strategien für ein nachhaltiges, am lokalen und globalen Gemeinwohl ausgerichtetes Kino zusammengetragen und weiterentwickelt. Kino wird als künstlerische und soziale Praxis, als Ort des öffentlichen Diskurses, als Akteur filmhistorischer und erinnerungskultureller Arbeit und als Distributionsort für selten zugängliche Film- und Videoformate diskutiert. Gefragt wird, wie ein Kino aussehen kann, das einen Ort der gleichberechtigten Teilhabe und Verhandlung diverser sozialer Verhältnisse – einen Ort der Commons – darstellt, insbesondere in einer von Migration geprägten, transnationalen Gesellschaft und unter sich verändernden Rezeptionsbedingungen und schwierigen ökonomischen Bedingungen. Bereits seit 2015 entwickelt bi’bak ein kuratiertes Film- und Veranstaltungsprogramm, das transnationalen und außereuropäischen sowie (post-)migrantischen Perspektiven einen eigenen Raum gibt. Unter den thematischen Schwerpunkten “Kulturelle Erinnerung”, “Transnationalität”, “Kollektive Erfahrung vor, nach und jenseits der Vorführung” und “Der Kinoraum” bietet das Symposium die Gelegenheit, die politische, gesellschaftliche, ästhetische und soziale Bedeutung eines Kinos der Commons in den Blick zu nehmen. Mit Diskussionspanels, Filmscreenings und einer begleitenden Publikation will das Symposium Kino als zentralen Ort gesellschaftlicher Öffentlichkeit, kultureller Erinnerung und gemeinschaftlichen Erlebens und Teilens stärken.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Zu den Veranstaltungen