Über

SİNEMA TRANSTOPIA

Ab September 2020 startet bi'bak ein Kino-Experiment im Haus der Statistik.

SİNEMA TRANSTOPIA untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität. SİNEMA TRANSTOPIA bringt diverse soziale Communities zusammen, verknüpft geographisch entfernte und nahe Orte, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und dezentriert einen eurozentristischen Blick durch transnationale, (post-)migrantische und postkoloniale Perspektiven. SİNEMA TRANSTOPIA ist eine Transtopie, ein Ort, an dem “grenzüberschreitende Bindungen und Verbindungen zusammenlaufen, neu interpretiert werden und sich zu Alltagskontexten verdichten” (Erol Yıldız).  Im Rahmen der Pioniernutzung der stadtpolitischen Initiative Haus der Statistik schlägt das Kino-Experiment eine Brücke zwischen urbaner Alltagspraxis und Film als alternative, verschiedene soziale Perspektiven verbindende Kunstform.

Gefördert durch den Haupstadtkulturfonds, die Conrad Stiftung und das Programm NEUSTART KULTUR

 

bi'bakino

bi’bakino ist ein kuratiertes Filmprogramm, das transnationalen Narrativen, Migrations- und Mobilitätsdiskursen im Film nachspürt und rund um die Filme differenzierte Diskussion und Perspektivwechsel anregen will. Dabei legt das Programm einen Schwerpunkt auf Filme, die aus dem außereuropäischen Raum stammen oder in Berlin noch nicht oder nicht oft gezeigt wurden, sowie Archivausgrabungen und Wiederentdeckungen. Im Anschluss an die Filmvorführungen finden moderierte Gespräche mit Filmemacher*innen und Expert*innen statt.

Die Veranstaltungsreihen können im Archiv abgerufen werden.

Reihen
bis

Kuratiert von Popo Fan, Tobias Hering, Malve Lippmann, Branka Pavlovic, Can Sungu, Sarnt Utamachote und Florian Wüst

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bis

Kuratiert von Sarnt Utamachote, Popo Fan und Ragil Huda

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IMAGINING QUEER BANDUNG

“But what harm is in diversity, when there is unity in desire?” Mit dieser Frage eröffnete der indonesische Präsident Sukarno 1955 die asiatisch-afrikanische Konferenz in Bandung. Die Konferenz gilt als eines der ersten globalen Bündnisse von People of Color für eine blockfreie Politik, trotzdem vertraten die involvierten politischen Akteur*innen vor allem nationale Interessen. Der Preis war die Unterdrückung von queeren und indigenen Gruppen. Folglich fehlen diese Perspektiven in der linearen und heteronormativen Geschichtsschreibung antikolonialer Bewegungen. Imagining Queer Bandung versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dieser “Einheit im Begehren” (unity in desire) und LGBTQ+-Aktivismus, dekolonialem Wissen und filmischer Imagination. Wie können wir uns alternative Ansätze vorstellen, in denen sich queere Körper die Diskurse aneignen, produzieren und daran teilhaben –  quer durch asiatische, afrikanische und karibische Kontexte hindurch – weder als nationale noch sexuelle Objekte?

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Popo Fan,  geboren 1985, ist ein in Berlin lebender Filmemacher, Kurator und Autor aus der chinesischen Diaspora. Zu seinen Filmen gehören queere aktivistische Dokumentarfilme und sex-positive Kurzfilme. Seit mehr als einem Jahrzehnt organisiert er das Beijing Queer Film Festival und gründete das Queer University Video Training Camp in China. Im Jahr 2019 kuratierte er bei bi'bak die Filmreihe "More Than A Midnight Rainbow" über in China produzierte und chinesischsprachige queere Filme.

Ragil Huda (he/him) ist ein Organisator, unabhängiger Kurator und Doktorand am Asien-Afrika Institut, Universität Hamburg. Er ist außerdem einer der Projektkoordinatoren der internationalen Plattform und des Netzwerks 'Queer' Asia in Berlin und Gründungsmitglied von  QTIBIPOC Hamburg. Sein Engagement in der Community und seine akademische Arbeit konzentrieren sich insbesondere auf Queerness, Intersektionalität, Community Building, kritische Pädagogik und die sozial-politischen Realitäten marginalisierter Gemeinschaften durch verschiedene Methoden und kollaborative kuratorische Praktiken.

Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

Zu den Veranstaltungen

bis

Critical Conditions

Handlungsfelder in der Umweltkrise

Kuratiert von Sarnt Utamachote, Malve Lippmann, Rosalia Namsai Engchuan und Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

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Veranstaltungen
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Workshopleitung Ragil Huda

PODCASTING WORKSHOPS FÜR QUEER BIPOC

Deadline für die Bewerbung: 15.06.2021 23:00
Ankündigung der ausgewählten Teilnehmer*innen: Ende Juni 2021

Die Workshops bieten eine Einführung in Tools und Methoden für Podcasting. Darüber hinaus soll Wissen zu Gender, Sexualität, Kultur und Geschichte jenseits einer westlichen/eurozentrischen Perspektive vermittelt werden. Der Workshop vermittelt grundlegende Techniken wie Konzeptarbeit, unterschiedliche Formate, Strukturierung, die Kunst des Interviews (Gäste recherchieren, Fragen entwickeln, aktives Zuhören, unterschiedliche Interviewtypen, Vorbereitung und Durchführung), Sound-Mixing, Schnitt, Distribution und nachhaltige Projektentwicklung.

Als Auswahlkriterien gelten das kritische Potential deiner Überlegungen, die künstlerische Originalität des geplanten Projekts, die logistische Umsetzbarkeit (das Projekt muss in kurzer Zeit in Berlin umsetzbar sein), und der Bezug zu Imagining Queer Bandung. Eine möglichst ausgewogene Repräsentation unter den Teilnehmer*innen wird ebenfalls berücksichtigt.

Bewerbung:

Für weitere Informationen und Details zu den Workshops und dem Bewerbungsprozess, siehe die untenstehenden Links: 

Imagining Queer Bandung Podcasting Workshop

Bei Fragen oder Problemen mit dem Formular bitte sende eine E-Mail an: hudaragil-at-gmail.com

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 14.08.2021 (11:00) - 14.08.2021 (13:30)
  • 15.08.2021 (11:00) - 15.08.2021 (13:30)
  • 21.08.2021 (11:00) - 21.08.2021 (13:30)
  • 22.08.2021 (11:00) - 22.08.2021 (13:30)

bis

Workshopleitung Sarnt Utamachote

BASIC FILMMAKING WORKSHOP FÜR QUEER BIPOC

Deadline für die Bewerbung: 15.06.2021 23:00
Ankündigung der ausgewählten Teilnehmer*innen: Ende Juni 2021

Dieser Workshop soll eine methodische und theoretische Auseinandersetzung mit dekolonialem queerem Filmemachen ermöglichen und den Teilnehmer*innen während eines einmonatigen Workshops die handwerklichen Möglichkeiten vermitteln, um mindestens zwei eigene Projekte umzusetzen. Von Storytelling, Pitching, Kameraarbeit und Bildsprache, bis zu grundlegenden dokumentarischen Methoden und Schnitt wird die Konzeptualisierung und Produktion der Projekte durch Kit Hung begleitet. Sitzungen mit eingeladenen Gästen sorgen dabei für weitere Inspiration, Provokation und Reflexion.

Bewerbung:

Für weitere Informationen und Details zu den Workshops und dem Bewerbungsprozess, siehe die untenstehenden Links: 

Imagining Queer Bandung Filmmaking Workshop 

Bei Fragen oder Problemen mit dem Formular bitte sende eine E-Mail an: hudaragil-at-gmail.com

Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 17.07.2021 (10:00) - 17.07.2021 (18:00)
  • 18.07.2021 (10:00) - 18.07.2021 (18:00)
  • 24.07.2021 (10:00) - 24.07.2021 (18:00)
  • 25.07.2021 (10:00) - 25.07.2021 (18:00)
  • 31.07.2021 (10:00) - 31.07.2021 (18:00)
  • 01.08.2021 (10:00) - 01.08.2021 (18:00)
  • 07.08.2021 (10:00) - 07.08.2021 (18:00)
  • 08.08.2021 (10:00) - 08.08.2021 (18:00)