Über

bi’bakwerk arbeitet mit innovativen ortsbezogenen Vermittlungskonzepten, die auf eine gleichberechtigte Beteiligung und den Austausch von Ideen, Wissen und Kreativität zielen. Unsere Workshops sind generationsübergreifend und konzentrieren sich auf Themen, die sich aus der unmittelbaren Nachbarschaft ergeben.

Workshops
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SOE Sommercamp Istanbul

Experimentieren mit bewegten Bildern und kinematografischen Apparaten

Workshopleitung Can Sungu und Malve Lippmann

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Ein Film-Projekt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und ihren Vormündern

Workshopleitung Branka Pavlović, Malve Lippmann und Can Sungu

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DER TIGER KOMMT...

Projektreihe über das Leben des Tigers in der Fremde

Konzept von Can Sungu und Malve Lippmann

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Workshopleitung Tuna Arkun und Malve Lippmann

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Interkulturelle Koch- und Videokurse für geflüchtete und nicht-geflüchtete Jugendliche

Workshopleitung Branka Pavlović, Assibi Wartenberg und Mazhar Iqbal

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Eine frisierte Modellautokolonne unterwegs im Ferientransit von Berlin-Wedding nach Istanbul

Workshopleitung Tuna Arkun und Malve Lippmann

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Workshopleitung Prof. Hüsnü Dokak

Im Anschluss Gespräch mit Seçkin Aydın

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EIN INTERAKTIVES KIEZSPIEL FÜR DEN SOLDINER KIEZ

Workshopleitung Karsten Michael Drohsel

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Urban Commons in Berlin

Workshopleitung Yelta Köm, Merve Gül Özokcu und Herkes İçin Mimarlık – Architecture for All

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Karawane, Kargo, Autokorso

Dinge, Menschen und Bilder in Bewegung

Von Florian Höhr und Ulrike Melsbach

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Karawane, Kargo, Autokorso

Mehr als je zuvor in der Geschichte ist unsere Welt durch Mobilität bestimmt: Ob beruflich bedingt, touristisch oder gezwungen durch Kriege und Konflikte, sind Menschen weltweit in Bewegung. Wer jedoch reisen darf und wer nicht, ist dabei ungleich reglementiert. Je nachdem ob „Expat”, „Tourist*in” oder „Migrant*in” wird durch Begrifflichkeiten differenziert, wer ein Recht auf Mobilität hat und wer nicht. Auch innerhalb der Stadt wird bei genauerem Hinsehen deutlich: Mobilität ist keine Selbstverständlichkeit, sondern abhängig von Einkommen, Aufenthaltsstatus und körperlichen Voraussetzungen. Ganz andere Regeln als für menschliche Reisende gelten in der Welt der Dinge und Waren, die sich häufig unbeschwert in globalen Handelsnetzen von einem Ort zum anderen bewegen dürfen. Im Gegensatz zu den mühsamen und riskanten Anfängen des Welthandels in Karawanen sind heute Millionen von Waren und Gütern auf dem ganzen Globus in Bewegung.

In zwei Workshops beschäftigen wir uns mit verschiedenen Formen des Unterwegsseins von Menschen und Dingen. Ausgehend von diversen Routen, Transportmitteln und Reiseanlässen untersuchen wir Formen jeglicher Mobilität, die sowohl Menschen als auch Waren und Güter von einem Ort zu dem anderen führen. 

Basierend auf den Überlegungen und eigenen Erfahrungen der Teilnehmer*innen entwickeln die Jugendlichen Szenen, die sie dann in Animationen verarbeiteten. Denn wie ließe sich besser über Mobilität erzählen als mit „bewegten” Bildern? Dafür lassen wir uns von den Ursprüngen des Films inspirieren, bei denen der Prozess der Bewegung im Gegensatz zu digitalen Technologien noch sichtbar wird: Dem Zoetrop, dem Thaumatrop, der Laterna Magica und dem Daumenkino. Die Jugendlichen experimentieren mit diesen alten Bewegtbild-Apparaten und präsentieren ihre Animationen am Ende in einer öffentlichen Ausstellung. 

Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit der MiK Jugendkunstschule Berlin Mitte und dem Hort der Erika Mann Grundschule
Gefördert durch der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

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