Über

bi’bakwerk arbeitet mit innovativen ortsbezogenen Vermittlungskonzepten, die auf eine gleichberechtigte Beteiligung und den Austausch von Ideen, Wissen und Kreativität zielen. Unsere Workshops sind generationsübergreifend und konzentrieren sich auf Themen, die sich aus der unmittelbaren Nachbarschaft ergeben.

Workshops
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bi’bar - The Bar Workshop

Gestaltung einer Bar für SİNEMA TRANSTOPIA

Konzept von Yelta Köm und Herkes İçin Mimarlık – Architecture for All

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Kooperationspartner Trickmisch, Erika Mann Grundschule, MIK

Konzept von Malve Lippmann

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Dinge, Menschen und Bilder in Bewegung

Mehr als je zuvor in der Geschichte ist unsere Welt durch Mobilität bestimmt: Ob beruflich bedingt, touristisch oder gezwungen durch Kriege und Konflikte, sind Menschen weltweit in Bewegung. Wer jedoch reisen darf und wer nicht, ist dabei ungleich reglementiert. Je nachdem ob „Expat”, „Tourist*in” oder „Migrant*in” wird durch Begrifflichkeiten differenziert, wer ein Recht auf Mobilität hat und wer nicht. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich: Mobilität ist keine Selbstverständlichkeit, sondern abhängig von Einkommen, Aufenthaltsstatus und körperlichen Voraussetzungen. Und in den Zeiten von Corona ist nochmal alles anders.  Ganz andere Regeln als für menschliche Reisende gelten in der Welt der Dinge und Waren, die sich häufig unbeschwert in globalen Handelsnetzen von einem Ort zum anderen bewegen dürfen. Im Gegensatz zu den mühsamen und riskanten Anfängen des Welthandels in Karawanen sind heute Millionen von Waren und Gütern auf dem ganzen Globus in Bewegung.

In einer Serie von Workshops beschäftigen wir uns mit verschiedenen Formen des Unterwegsseins von Menschen und Dingen. Ausgehend von diversen Routen, Transportmitteln und Reiseanlässen untersuchen wir Formen jeglicher Mobilität, die sowohl Menschen als auch Waren und Güter von einem Ort zu dem anderen führen.

Basierend auf den Überlegungen und eigenen Erfahrungen entwickeln wir bewegte Bilder. Denn wie ließe sich besser über Mobilität erzählen als mit „bewegten” Bildern?
Wir lassen uns von den Ursprüngen des Films inspirieren, bei denen der Prozess der Bewegung im Gegensatz zu digitalen Technologien noch sichtbar wird: Dem Zoetrop, dem Thaumatrop, der Laterna Magica und dem Daumenkino. Wir experimentieren mit diesen alten Bewegtbild-Apparaten, analogem Filmaterial und Lichttischanimationen. 

Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

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Veranstaltungen
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Analogfilmworkshop

Workshopleitung Svenja Schulte und Dennis Vetter

Bildsabotage

Das Kino, ob analog oder digital, historisch oder brandneu, ist Teil der gesellschaftlichen Realität. Es ist so politisch, so konservativ, so fortschrittlich wie diejenigen, die die Filme, ihre Spielorte und die Filmbranche in ihrem Handeln gestalten. Das Kino heute aus einer kritischen Perspektive weiterzudenken erfordert, sich mit seinen bestehenden Bildern auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung kann bedeuten, Bilder zu verändern, sie in neue Zusammenhänge zu setzen, sie zu sabotieren.

Im Workshop “Experiment Film” laden wir deshalb dazu ein, gemeinsam international populäre Bilder des US-amerikanischen Kinos praktisch in Frage zu stellen. Wir wollen Blockbuster-Filme der vergangenen Dekaden anhand ihrer Trailer auf analogen Filmrollen genauer betrachten, mit ihnen spielen, sie bearbeiten und ihre Form verändern. Mit Kratzwerkzeugen, Farben und Klebeband wollen wir den Trailern auf den Zahn fühlen. Aus dem vorgefundenen Filmmaterial entstehen schließlich völlig neue Kurzfilme. “Experiment Film” richtet sich an alle, die Bilder als politisch empfinden. Es sind keine Vorkenntnisse zu Analogfilm erforderlich.

Ein Projekt von bi’bakwerk 
Gefördert durch der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 30.10.2020 (20:00) - 30.10.2020 (23:00)
  • 31.10.2020 (11:00) - 31.10.2020 (18:00)
  • 01.11.2020 (11:00) - 01.11.2020 (18:00)

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Lichttisch Animationen

Workshopleitung Julia Kapelle

Trickmisch Werkstatt

Zum Anmeldungsformular hier.

Mehr als je zuvor in der Geschichte ist unsere Welt durch Mobilität bestimmt: Ob beruflich bedingt, touristisch oder gezwungen durch Kriege und Konflikte, sind Menschen weltweit in Bewegung. Wer jedoch reisen darf und wer nicht, ist dabei ungleich reglementiert. Je nachdem ob „Expat”, „Tourist*in” oder „Migrant*in” wird durch Begrifflichkeiten differenziert, wer ein Recht auf Mobilität hat und wer nicht. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich: Mobilität ist keine Selbstverständlichkeit, sondern abhängig von Einkommen, Aufenthaltsstatus und körperlichen Voraussetzungen. Und in den Zeiten von Corona ist nochmal alles anders.  Ganz andere Regeln als für menschliche Reisende gelten in der Welt der Dinge und Waren, die sich häufig unbeschwert in globalen Handelsnetzen von einem Ort zum anderen bewegen dürfen. Im Gegensatz zu den mühsamen und riskanten Anfängen des Welthandels in Karawanen sind heute Millionen von Waren und Gütern auf dem ganzen Globus in Bewegung.

Wir laden zum beschreiben, bebildern und animieren von verschiedenen Formen des Unterwegsseins, von Menschen und Dingen ein. Ausgehend von diversen Routen, Transportmitteln und Reiseanlässen untersuchen wir Formen jeglicher Mobilität, die sowohl Menschen als auch Waren und Güter von einem Ort zu dem anderen führen. 

Drei Stationen helfen euch, Wortmaterial für Eure Trickfilme zu finden. Wir stempeln Schlangengedichte á la Meret Oppenheim, bilden absurde Wortkombinationen wie die Surrealisten oder erfinden Gedichte, für die nur eine Regel gilt: sie müssen aus elf Wörtern bestehen. Bei jeder Schreib-Station gibt es eine detaillierte Anleitung. Die erfundenen Texte werden auf den Leuchtisch gebracht und als Trick-Film Geschichten animiert. 

Offenes Workshopangebot für Kinder.
Mit Trickmischs Julia Kapelle, Christiane Keppler und Jan Theiler

Zeiten: 
Samstag 14. November von 14-17 Uhr 
Sonntag  15. November von 14-17 Uhr

Julia Kapelle studierte Film und Fotografie (visuelle Kommunikation) an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und der UdK am Institut für Kunst im Kontext. In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit der medialen Bildproduktion und Prozessen der kollektiven Autorschaft. 

Mit Trickmisch werden seit 2014 zusammen mit geflüchteten Schüler*innen aus Willkommensklassen allerlei Geschichten mit Tricktischen, Film-Schnittplätzen, einem Mini-Aufnahmestudio und einem Koffer voller Scherenschnittfiguren geschnitten und animiert.

Weitere Veranstaltungszeiten:

  • 14.11.2020 (12:00) - 14.11.2020 (17:00)
  • 15.11.2020 (12:00) - 15.11.2020 (17:00)

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Vom optischen Spielzeug zum ersten Projektor

Workshopleitung Tuna Arkun und Charlotte Kendrick

Dinge, Menschen und Bilder in Bewegung
Was macht einen Film aus? Welche Experimente mit Bewegtbildern, wurden gemacht, bevor das Medium Film die Welt eroberte? Und wie entsteht eigentlich aus einzelnen Bildern eine Animation? Diesen Fragen gehen wir spielerisch nach, wenn wir uns mit verschiedenen optischen Spielzeugen, wie dem Thaumatrop, der Wundertrommel und dem Praxinoskop beschäftigen und uns mit den Pionieren des Films auseinandersetzen. Dabei ist aufmerksame Beobachtung und reichlich Kreativität gefragt, denn unter Anleitung können die Teilnehmenden eigene optische Spielzeuge und schließlich auch einen kurzen Erzählfilm für die Laterna Magica gestalten – und damit Bilder zum Leben erwecken.
 
Workshopangebot für Kinder bis 12 Jahre

Ein Projekt von bi’bakwerk 
In Kooperation mit dem Hort der Erika Mann Grundschule
Gefördert durch der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung