Über

SİNEMA TRANSTOPIA

Ab September 2020 startet bi'bak ein Kino-Experiment im Haus der Statistik.

SİNEMA TRANSTOPIA untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität. SİNEMA TRANSTOPIA bringt diverse soziale Communities zusammen, verknüpft geographisch entfernte und nahe Orte, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und dezentriert einen eurozentristischen Blick durch transnationale, (post-)migrantische und postkoloniale Perspektiven. SİNEMA TRANSTOPIA ist eine Transtopie, ein Ort, an dem “grenzüberschreitende Bindungen und Verbindungen zusammenlaufen, neu interpretiert werden und sich zu Alltagskontexten verdichten” (Erol Yıldız).  Im Rahmen der Pioniernutzung der stadtpolitischen Initiative Haus der Statistik schlägt das Kino-Experiment eine Brücke zwischen urbaner Alltagspraxis und Film als alternative, verschiedene soziale Perspektiven verbindende Kunstform.

Gefördert durch den Haupstadtkulturfonds, die Conrad Stiftung und das Programm NEUSTART KULTUR

 

bi'bakino

bi’bakino ist ein kuratiertes Filmprogramm, das transnationalen Narrativen, Migrations- und Mobilitätsdiskursen im Film nachspürt und rund um die Filme differenzierte Diskussion und Perspektivwechsel anregen will. Dabei legt das Programm einen Schwerpunkt auf Filme, die aus dem außereuropäischen Raum stammen oder in Berlin noch nicht oder nicht oft gezeigt wurden, sowie Archivausgrabungen und Wiederentdeckungen. Im Anschluss an die Filmvorführungen finden moderierte Gespräche mit Filmemacher*innen und Expert*innen statt.

Die Veranstaltungsreihen können im Archiv abgerufen werden.

Reihen
bis

Kuratiert von Popo Fan, Tobias Hering, Malve Lippmann, Branka Pavlovic, Can Sungu, Sarnt Utamachote und Florian Wüst

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bis

The Forgotten Revolution

Iranian Cinema Before 1979

Kuratiert von Ehsan Khoshbakht

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The Forgotten Revolution

Die Revolution von 1978-79 veränderte das Schicksal und das Gesicht des Iran. Wie die meisten Revolutionen unterdrückte auch diese die Vergangenheit und ihre Bilder – und damit eine der innovativsten filmischen Entwicklungen ihrer Zeit. The Forgotten Revolution zeigt einige der zentralen Filme der progressiven filmischen Revolution, die verdrängt wurde durch den sozialen Umsturz, für den das Land bekannt ist. Verbotene, verlorene, oder schlicht vergessene Filme werden in diesem Überblick des iranischen Kinos vor 1979 wiederbelebt, darunter auch einige deutsche Premieren neu restaurierter Meisterwerke der iranischen Nouvelle Vague. Als Startpunkt dient The House is Black, für den die Dichterin Forough Farrokhzad den Filmpreis in Oberhausen gewann, um von da aus den Weg durch die brodelnden Jahre vor der Islamischen Revolution nachzuzeichnen.

Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

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bis

Critical Conditions

Handlungsfelder in der Umweltkrise

Kuratiert von Sarnt Utamachote, Malve Lippmann, Rosalia Namsai Engchuan und Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

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Veranstaltungen

Regie Ebrahim Golestan Iran 1963-64

130 min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Ehsan Khoshbakht und Jonathan Rosenbaum

Brick and Mirror

Deutsche Premiere der digital restaurierten Fassung.

Ein Taxifahrer findet ein ausgesetztes Baby und eine existentielle Suche nach der Mutter beginnt. Das erste moderne Meisterwerk des iranischen Kinos thematisiert Angst und Verantwortung in der Zeit nach dem Coup von 1953. Mit einem Titel der auf ein Gedicht von Attar verweist, mischt der Film Traum und Realität und antwortet so auf das sich verändernde Klima der iranischen Gesellschaft, das Versagen der Intellektuellen und die um sich greifende Korruption. Golestan, ein Gigant der modernen persischen Literatur und Übersetzer der Werke von Lenin, Dostojewski und Faulkner, produzierte diesen Film in seinem eigenen, neu gebauten Studio.

Die Restaurierung wurde unterstützt durch Ecran Noir Productions und Fondazione Cineteca di Bologna unter Aufsicht von Ebrahim Golestan. Ausgeführt von L’Immagine Ritrovata Bologna, mit Förderung durch Fereydoun Firouz/Ecran Noir productions und Fondazione Cineteca di Bologna.

Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

Jonathan Rosenbaum war Filmkritiker des Chicago Reader von 1987 bis 2008. Seine neuesten Publikationen sind Cinematic Encouters 2: Portraits and Polemics (2019), Cinematic Encouters: Interviews and Dialogues (2018), Abbas Kiarostami (mit Mehrnaz Saeed-Vafa, expanded 2nd edition), und Goodbye Cinema, Hello Cinephilia (2010). Die meisten seiner Texte sind über seine Webseite jonathanrosenbaum.net zugänglich.

Regie Dariush Mehrjui Iran 1969

100 min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Ehsan Khoshbakht und Golbarg Rekabtalaei

The Cow

Dieser Meilenstein der Iranischen Nouvelle Vague erkundet mit überwältigender Intensität Themen der Einsamkeit und Obsession: erzählt wird die Geschichte eines armen Bauers, dessen Lebensgrundlage und einzige Quelle des Glücks seine Kuh ist. Eines Nachts wird die Kuh unter mysteriösen Umständen getötet und der Wahnsinn, oder besser: die Transformation, beginnt. Basierend auf Kurzgeschichten des marxistischen Psychiaters Gholam-Hossein Saedi, wurde die Ausfuhr des Films verboten, so dass am Filmfestival von Venedig eine geschmuggelte Kopie lief.

Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

Golbarg Rekabtalaei forscht zur Kulturgeschichte des modernen Iran mit einem erweiterten Fokus auf den Nahen Osten. Sie interessiert sich für die Beziehungen zwischen Kino, Moderne, Kosmopolitismus, Urbanisierung, Nationalismus und Revolutionen. Ihr Buch Iranian Cosmopolitanism: A Cinematic History erschien 2019. Rekabtalaei ist Assistant Professor für Middle Eastern History und the Co-Director des Middle Eastern Studies Program an der Seton Hall University.

Regie Bahram Beyzaie Iran 1972

120 min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Nima Hassani Nasab und Ehsan Khoshbakht

Downpour

Ein junger Lehrer wird an eine Schule in den armen Süden von Teheran geschickt, wo er sich in die ältere Schwester eines Schülers verliebt und alle seine Energie in eine Bühnenshow der Schüler*innen steckt. Gedreht mit minimalem Budget, entstand ein bewegender, gewitzter, und brillant umgesetzter Film mit einer überwältigenden Kombination aus Neorealismus und politischer Symbolik. Nach der Revolution wurden einige von Beyzaies Filmen verboten und Downpour blieb für Dekaden unzugänglich, bis er durch die World Cinema Foundation restauriert wurde.

Nima Hassani Nasab ist ein Filmkritiker und Journalist aus Teheran. In den letzten drei Jahrzehnten hat er den Kinoteil mehrerer Zeitschriften und Zeitungen redaktionell betreut. Er hat mehr als 30 Dokumentarfilme über das iranische Kino produziert, ist häufig im iranischen Fernsehen als Filmkritiker aufgetreten und unterrichtet und macht Filme.

Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Mehrnaz Saeed-Vafa

A Simple Event + The House Is Black

یک اتفاق ساده Yek ettefaghe sadeh
A Simple Event
Sohrab Shahid Saless, Iran 1973, 80 min.

Die Prämisse klingt einfach: Ein paar Tage im Leben eines Jungen am kaspischen Meer. Doch der Debütfilm von Sohrab Shahid Saless wendet sich zu einer Tragödie, die eher geflüstert denn geschrien wird. Die geheimnisvoll stillen Charaktere des Films wirken völlig gefühllos, entfalten aber dennoch eine enorme emotionale Wirkung. Saless machte nur noch einen weiteren Film im Iran, bevor der nach Deutschland emigrierte, wo er weiter Filme machte aber nie die ihm gebührende Anerkennung erhielt.

خانه سیاه است Khaneh siah ast
The House Is Black
Forough Farrokhzad, Iran 1962, 21 min.
Deutsche Premiere der digital restaurierten Fassung

Der einzige Film der iranischen Dichterin Forough Farrokhzad vor ihrem verfrühten Tod mit 32 Jahren gilt als einer der besten Dokumentarfilme aller Zeiten. Gefilmt in einer Leprakolonie im Nordwesten des Iran entspannt sich ein Dialog zwischen einer Dichterin (Forough Farrokhzad) und der Stimme der Vernunft (Ebrahim Golestan).

Restauriert durch Fondazione Cineteca di Bologna und Ecran Noir productions, in Zusammenarbeit mit Ebrahim Golestan. Zusätzliche Unterstützung durch Genoma Films und Mahrokh Eshaghian. Die Restaurierungsarbeiten wurden 2019 ausgeführt durch L’Immagine Ritrovata.

Mehrnaz Saeed-Vafa ist eine Filmemacherin und Professorin am Cinema and Television Arts Department, School of Media Arts, Columbia College Chicago. Sie ist Mitbegründerin und seit 1989 künstlerische Beraterin des Festival of Films from Iran. Sie hat umfangreich zum iranischen Kino geschrieben und zusammen mit Jonathan Rosenbaum ein Buch über Abbas Kiarostami verfasst.

Iran 1974

130 min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Kaveh Askari

The Deer

Für mittlerweile zwei Dekaden und in diversen Bestenlisten iranischer Filmkritiker*innen gilt The Deer als “bester iranischer Film aller Zeiten”. Der für sein einflussreiches “Rape and Revenge”-Drama Gheysar (1969) bekannte Regisseur Masoud Kimiai erweitert hier seine aufmüpfigen Charaktere um eine explizit politische Dimension: Mit Seitenblick auf amerikanische “Buddy Filme” und jenseits der üblichen romantischen Abenteuer wird der typisch maskuline Held populärer iranischer Filme angestoßen zu sozialem Aktivismus. Das Kino der 70er-Jahre auf den Punkt gebracht: Politisch engagiert, aufrichtig, wütend, tragisch.

Kaveh Askari ist Associate Professor für Filmwissenschaft an der Michigan State University und Autor von Making Movies into Art: Picture Craft from the Magic Lantern to Early Hollywood (BFI, 2014). Seine zweite Monografie, Relaying Cinema in Midcentury Iran, erscheint demnächst bei University of California Press.

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Gita Aslani Shahrestani und Ehsan Khoshbakht

Chess of the Wind + The Hills of Marlik

شطرنج باد Shatranje bad
Chess of the Wind
Mohammad Reza Aslani, Iran 1976, 93 min.
deutsche Premiere der digital restaurierten Fassung

Ein altes Haus in dem sich in ein Labyrinth aus Macht, Korruption und Zerfall entfesselt: Chess of the Wind eröffnet ein hypnotisches Spiel wie aus einer Erzählung von Edgar Allan Poe. Mohammad Reza Aslanis Debütfilm prophezeit die kommende Revolution und zeichnet ein Bild der inneren, versteckten Kämpfe der iranischen Gesellschaft. Dieser erst kürzlich wiederentdeckte Film galt nach seiner einzigen Vorführung am Tehran International Film Festival 1976 als verloren, bis er 2020 durch die World Cinema Foundation restauriert wurde.

Restauriert durch Cineteca di Bologna im L’Immagine Ritrovata und The Film Foundation’s World Cinema Project. Gefördert durch die Hobson/Lucas Family Foundation, in Zusammenarbeit mit Mohammad Reza Aslani.

Tappe-haye Marlik تپه های مارلیک 
The Hills of Marlik
Ebrahim Golestan, Iran 1963, 15 min.
deutsche Premiere der digital restaurierten Fassung

Eine 3000 Jahre alte Stätte im Norden des Iran wird gleichzeitig von Archäolog*innen ausgegraben und durch Bauern gedüngt. Dieser Technicolor-Kurzfilm gilt mit seinem poetischen und politischen Zugang zu Geschichte als einer der schönsten iranischen Dokumentarfilme. Die Vergangenheit berührt die Gegenwart, zieht Linien zwischen menschlichem Leben, Kunst, und Tod, und schafft so eine Kontinuität zwischen den unterschiedlichen Lebensformen, die die Kamera entdeckt.

Restauriert durch die Fondazione Cineteca di Bologna und Ecran Noir productions, in Zusammenarbeit mit Ebrahim Golestan und dem National Film Archive of Iran. Zusätzliche Unterstützung durch Genoma Films und Mahrokh Eshaghian. Die Restaurierungsarbeiten wurden 2019 ausgeführt durch L’Immagine Ritrovata.

Gita Aslani Shahrestani ist Filmwissenschaftlerin und Spezialistin für iranisches Kino. Sie promovierte an der Universität Paris-Nanterre zu Ideen persischer Mythologie im iranischen Kino. Sie ist eine Expertin für die Filme ihres Vaters Mohammed Reza Aslani.

Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

Regie Abbas Kiarostami Iran 1977

112 min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Rasmus Brendstrup

The Report

The Report wurde während den letzten Monaten des Pahlavi-Regimes im Kino gezeigt, doch kurz darauf wurden alle Kopien während der Revolution zerstört (diese Vorführung basiert auf der einzigen geretteten Rolle). Wie die iranische Kritikerin Nima Hassani-Nasab anmerkt war sich der Film des kommenden Chaos völlig bewusst: “Die Charaktere sind zerrissen zwischen der Sehnsucht zu rebellieren einerseits, und Feigheit und sozialer Apathie andererseits.” Dieses kunstfertige, semi-autobiographische Familiendrama war ein wichtiger Einfluss für viele Regisseur*innen nach der Revolution und Kiarostamis erster Film mit professionellen Schauspieler*innen.

Rasmus Brendstrup ist seit 2004 einer der Programmverantwortlichen der Cinematheque of Copenhagen und federführend für eine Reihe kleinerer Filmfestivals. Er hat seinen MA in Modern Culture mit einer Arbeit zu Abbas Kiarostami abgeschlossen, hält regelmäßig Vorträge und schreibt Artikel mit einem Fokus auf nicht-westliches Kino.

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Ehsan Khoshbakht und Kamran Shirdel

The Search + The Night It Rained

اون شب که بارون اومد Un shab ke barun umad
The Night It Rained or the Epic of the Gorgan Village Boy
Kamran Shirdel, Iran 1967, 35 min.

Die Nachricht von einem Dorfjungen, der einen Eisenbahnunfall verhindert haben soll, verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Der Vorfall, erst berichtet und dann angefochten von lokalen Behörden und Journalist*innen, wird bald angezweifelt und führt schlussendlich zu totaler Verwirrung. Eine ursprünglich verbotene, antiautoritäre Fabel voller unzuverlässiger Perspektiven, bei der am Ende niemand mehr weiss mehr wer nun wen gerettet hat. 

Jostoju
The Search
Amir Naderi, Iran 1980, 79 min.

Amir Naderi, in den 70er-Jahren bekannt für seine harten Straßenfilme, war während der Revolution in New York. Doch für seinen ersten langen Dokumentarfilm kehrte er zurück in den Iran und begab sich auf die Suche nach den Vermissten des Schwarzen Freitag am 8. September 1978. Das Ergebnis, beeinflusst durch die Meister des sowjetischen Kinos und Alain Resnais’ Nacht und Nebel (1955), war erschütternd und dringlich: Der Film galt als zu verstörend und wurde auf unbestimmte Zeit zurückgestellt, bis zu seiner ersten Aufführung im Iran erst kürzlich.

Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

Kamran Shirdel ist einer der wichtigsten Dokumentarfilmer des iranischen Kinos und eine überragende Persönlichkeit der Iranischen Nouvelle Vague. In den 60er-Jahren führte er Regie bei einer Reihe international gefeierter und unabhängiger Dokumentarfilme zu Armut und Ungleichheit, die im Iran alle verboten wurden. Shirdels einziger Spielfilm The Morning of the Fourth Day (1972) ist eine Hommage anGodard’s À bout de souffle (1960).