Reihen
bis

Beyond the War

Syrische Gesellschaft und Politik vor und nach 2011

Von Amer Katbeh

mehr
bis

BITTER THINGS

Narrative und Erinnerungen transnationaler Familien

Kuratiert von Malve Lippmann und Can Sungu

mehr

Skin

#95

Regie Afraa Batous Syrien, Libanon 2015

82 min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Lisa Jöris und Afraa Batous

bis

KuirFest Berlin 2019

Queer Feminist Rebels

Kuratiert von Pembe Hayat KuirFest / Pink Life QueerFest, Esma Akyel und Esra Özban

mehr
bis

FREUNDSCHAFT AUF ZEIT

Vertragsarbeit und Internationalismus in der DDR

Kuratiert von Tobias Hering und Sun-ju Choi

mehr

Regie Furqan Faridi, Ashfaque EJ, Shaheen Ahmed und Vishu Sejwal Indien 2019

43, OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Shivramkrishna Patil und Susanne Gupta

Regie Aylin Kuryel und Fırat Yücel Türkei 2019

57 min, OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Aylin Kuryel und Fırat Yücel

bis

Kuratiert von Popo Fan, Tobias Hering, Malve Lippmann, Branka Pavlovic, Can Sungu, Sarnt Utamachote und Florian Wüst

mehr
Filme

Skin

#95

Regie Afraa Batous Syrien, Libanon 2015

82 min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Lisa Jöris und Afraa Batous

Skin

2010 arbeitete Afraa Batous mit einer Gruppe junger Leute in Aleppo zu dem Text Hamletmaschine (1977) des ostdeutschen Schriftstellers Heiner Müller. Müller malt sich in seinem Werk eine Befreiung aus der Unterwerfung aus, eine Revolution, die auch zu Zerstörung führt. Nur ein Jahr nach ihrer Arbeit mit dem Text wird die Revolution in Syrien Wirklichkeit. Die enormen Gemeinsamkeiten zwischen der Hamletmaschine und dem, was nach 2011 in Syrien geschah, veranlassten Afraa dazu, zu den Leuten zurückzukehren, mit denen sie zuvor an dem Text gearbeitet hatte, um herauszufinden, wie sie mit dem im Stück dargestellten Leben umgehen, das jetzt Realität geworden ist. Das Ergebnis ist Skin – ein intimes Porträt der unterschiedlichen Wege, die Batous Freunde nach 2011 eingeschlagen haben.

In Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum Moderner Orient.

Lisa Jöris ist Politikwissenschaftlerin und Arabistin. Derzeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt am Leibniz-Zentrum Moderner Orient zu der Frage, wie urbane Infrastruktur in Aleppo vor 2011 Alltag und soziale Begegnungen beeinflusste. Der Bruch durch die Revolution ist in ihrer Forschung immer präsent.

Afraa Batous kommt aus Aleppo, Syrien. 2008 absolvierte sie ihr Studium in englischer Literatur und studiert zur Zeit im Master Filmregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Zuvor war sie fünf Jahre lang im Theaterbereich in Aleppo tätig.