Reihen
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SOE Sommercamp Istanbul

Experimentieren mit bewegten Bildern und kinematografischen Apparaten

Workshopleitung Can Sungu und Malve Lippmann

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Ein Film-Projekt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und ihren Vormündern

Workshopleitung Branka Pavlović, Malve Lippmann und Can Sungu

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DER TIGER KOMMT...

Projektreihe über das Leben des Tigers in der Fremde

Konzept von Can Sungu und Malve Lippmann

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DER TIGER KOMMT...

Im Rahmen der Projektserie Der Tiger kommt... führt bi’bak seit 2010 in Kooperationen mit Berliner Bildungsträgern eine fortlaufende Workshop-Reihe für Kinder und Jugendliche durch. Der Tiger kommt in verschiedene Nachbarschaften und erforscht immer neue Facetten der Stadt. Jeder Workshop ist neuartig und widmet sich einem anderen gesellschaftspolitisch aktuellen Thema, das wir mit den Kinder spielerisch bearbeiten. Dabei kommen unterschiedliche Medien zum Einsatz. Die Kinder werden aktiv in den Prozess miteinbezogen, indem sie ihre Themen in ihrer direkten Umgebung erforschen.

Der Tiger fungiert in allen unseren Projekten als Projektionsfläche des westlichen Blicks, als Bild des „Fremden”. In der Projektreihe Der Tiger kommt... beschäftigen wir uns immer wieder mit der Darstellung des exotisierten „Fremden”, sowie mit Stereotypen, Stigmatisierungen und Ausgrenzungen von vermeintlich Anderen. Dabei setzen wir uns mit den orientalistischen, eurozentristischen, diskriminierenden und rassistischen Zuweisungen und Blicken auf Migrant*innen und Geflüchtete kritisch auseinander.

Zur Projektwebsite

Zu den Veranstaltungen

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Workshopleitung Tuna Arkun und Malve Lippmann

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Interkulturelle Koch- und Videokurse für geflüchtete und nicht-geflüchtete Jugendliche

Workshopleitung Branka Pavlović, Assibi Wartenberg und Mazhar Iqbal

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Eine frisierte Modellautokolonne unterwegs im Ferientransit von Berlin-Wedding nach Istanbul

Workshopleitung Tuna Arkun und Malve Lippmann

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Workshopleitung Prof. Hüsnü Dokak

Im Anschluss Gespräch mit Seçkin Aydın

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EIN INTERAKTIVES KIEZSPIEL FÜR DEN SOLDINER KIEZ

Workshopleitung Karsten Michael Drohsel

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Urban Commons in Berlin

Workshopleitung Yelta Köm, Merve Gül Özokcu und Herkes İçin Mimarlık – Architecture for All

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bi’bar - The Bar Workshop

Gestaltung einer Bar für SİNEMA TRANSTOPIA

Konzept von Yelta Köm und Herkes İçin Mimarlık – Architecture for All

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Filme
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Der Tiger tigert durch die transkulturelle Berliner Partywelt

Workshopleitung Heather Purcell und Tuna Arkun

DER TIGER KOMMT ZUM FEST

Der Tiger lebt schon seit einer Weile in Berlin. Er läuft mal hierhin, mal dorthin. Mittlerweile hat er einige Berliner Freunde gefunden, seine Wohnung eingerichtet, ein Paar Mini-Jobs gemacht, sich ein bisschen an den Berliner Sommer gewöhnt und sogar mal eine Currywurst probiert. Den Tiger kennen mittlerweile viele in Berlin, aber der Tiger würde nicht sagen, dass er alle kennt. Ihm ist vieles noch unbekannt in der Stadt. „Fremde Menschen, Sitten, Sprachen“… und ganz zu schweigen von den Essgewohnheiten… Wenn es aber ums Feiern geht, ist alles egal, denkt er. Alle sind gleich, alle sind glücklich. Und man macht auch viele neue Bekanntschaften. Beim letzten Ramadan hat er die coolen Typen vom türkischen Schattentheater kennengelernt und war mit denen zusammen Grillen am Zuckerfest. Zum Oktoberfest schaffte er zwar nicht auf die Wies’n aber am Alex war’s genauso gut. Zum Muharrem hat eine Freundin für ihn Aschure gekocht, sehr süß und lecker, und auf Weihnachten freut er sich schon, wie immer! Feiern findet der Tiger super und will unbedingt noch mehr Feste entdecken, bei denen er mitfeiern darf. Und was feierst Du? Nimm doch den Party-Tiger zu deiner nächsten Feier mit!

In einem Workshops in den Herbstferien tauschen wir uns mit einer gemischten Gruppen von Neu- und Altberliner Kindern über Feste aus, die sie kennen, feiern oder gerne feiern würden. Wer feiert was? Wissen wir immer, warum wir welches Fest feiern? Warum gibt es Jahrmärkte? Kommt der Weihnachtsmann zu allen nach Hause? Isst man zum Zuckerfest oder Ostern mehr Süßigkeiten? Was ist denn eine Trauerfeier?

Gemeinsam erforschten wir mit Tonaufnahmegerät und Skizzenbuch unsere Stadt und unsere Festgewohnheiten. Inspiriert von A. Calders mechanisch-beweglichen „Cirkus-Modellen“ entwarfen wir Festgelage und Schiffschaukeln, Dekorationen und Kostüme und bauten mit einfachen Materialien wie Modelliermasse, Karton und Stoffresten kleine bewegliche Figuren, Maschinen und Festplätze für eine riesige Festlandschaft im Maßstab 1:20, die wir dann mit der Hilfe von keinen Elektromotoren in Bewegung versetzten.

Diese Projekt wurde 2018 in den als Ferienwokshops durchgeführt und ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit dem Kinderhilfswerk / Hort in der Erika Mann Grundschule und Friedenskreis Syrien gefördert durch das Projekt Jugend ins Zentrum! der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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Der Tiger auf Wohnungssuche in berlin

Workshopleitung Tuna Arkun und Heather Purcell

DER TIGER KOMMT ZU DIR?!

Der Tiger ist nun schon seit einigen Jahren in Berlin und hat eine Menge positiver Integrationsleistungen aufzuweisen. Einmal hat er sogar fast den Einbürgerungstest bestanden. Aber für sein chronisches Problem mit den Wohnungen hat er bisher keine richtige Lösung gefunden. Seitdem er in Berlin angekommen ist, übernachtet er mal hier mal dort, mal bei Freunden, mal übers Wochenende im Zooladen im Einkaufszentrum, aber manchmal auch unter der S-Bahnbrücke. Er hat mehrfach versucht sich auf Wohnungen zu bewerben, wurde aber aus diversen Gründen immer abgelehnt: seine Pfoten würden den Dielenboden beschädigen, sein Gewicht überschreite das in der Hausordnung zulässige Gesamtgewicht pro Quadratmeter oder er sei einfach zu wild. Der Tiger gibt aber die Hoffnung auf eine sichere Unterkunft nicht auf und macht sich auf den Weg.  Er tigert durch ganz Berlin, streunt durch Nachbarschaften, in denen er noch nie war und spricht mit allen, die ihm weiterhelfen könnten. Also sei bereit: der Tiger kommt in Deinen Kiez, zu Deinen Nachbarn und vielleicht auch zu Dir!

Wir wollen in drei verschiedenen Workshops mit Kindern über alternative Wohnformen reden und darüber hinaus phantasieren, wie ein gerechtes Zusammenleben in der Stadt zukünftig aussehen könnte. Gemeinsam erforschen mit Interviews und Zeichnungen verschiedene Nachbarschaften, entwerfen utopische Wohn-Modelle und bauen mit einfachen Materialien wie Altpapier, Karton und Holz eine Behausung für den Tiger.

Die Interviews, Geschichten, Zeichnungen, Entwürfe und Modelle aller Workshops werden in einer begehbaren audio-visuellen Rauminstallation zusammengebracht und ausgestellt. Es erscheint eine Publikation, die die Überlegungen, Ergebnisse und den Prozess des Projektes dokumentiert.

Das Projekt leistet einen kreativen Beitrag zur Reflexion der aktuellen Wohnungsknappheit und regt spielerisch zu einem offenen Nachdenken über gerechte Wohnraumverteilung und transkulturelle Lebensformen an.

Diese Projekt wurde 2017 in den mehreren Ferienwokshops durchgeführt und ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit der Jugendkunstschule Charlottenburg, Jugendkunstschule Pankow, Kindererde gGmbH und dem Hort der Erika Mann Grundschule. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

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HKW

Workshopleitung Tuna Arkun und Heather Purcell

DER TIGER KOMMT INS HKW

Der Tiger ist nun schon seit vielen Jahren in Berlin. Inzwischen liebt er Currywurst, hat sich an das graue Wetter gewöhnt und neue Freunde gefunden. Kurz gesagt: Er hat eine Menge positiver Integrationsleistungen aufzuweisen. Einmal hat er sogar fast den Einbürgerungstest bestanden.

Und trotzdem wird er immer wieder gefragt: Woher kommst du eigentlich? Ist dein Fell echt? Bist du gefährlich? Kann ich dich streicheln? Viele haben Angst vor ihm, andere finden er sei elegant, grazil oder irgendwie interessant. So oder so wird er immer als anders wahrgenommen, obwohl er in Berlin längst eine neue Heimat gefunden hat. Das macht ihn traurig und er beginnt sich zu fragen, wer er eigentlich ist. Auf der Suche nach Gleichgesinnten hört er von einem Ort, an dem 2 oder 3 oder sogar ganz viele andere Tiger sind und macht sich schnurstracks auf den Weg, um sie zu treffen, ihren Geschichten zu lauschen und so auch etwas über sich selbst zu erfahren.

In Workshop werden wir mit einer Gruppe von Kindern die Gestalt des Tigers kennenlernen, um herauszufinden, was wir wirklich über ihn wissen und wie Fantasie und Projektion sein Bild erschaffen. Die Kinder werden mit dem Skizzenbuch die 2 oder 3 Tiger in der gleichnamigen Ausstellung im HKW besuchen und erhalten eine Einführung in spannende künstlerische Techniken, um dann ihren eigenen Tiger zu gestalten.

Die Workshops Der Tiger kommt ins HKW fanden im Mai/Juni 2017 als Begleitprogramm der Ausstellung 2 oder 3 Tiger  statt und ist Teil der fortlaufenden Projekt-Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi'bakwerk in Kooperation mit dem HKW.

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Ein Memoryspiel zum Kennenlernen der Berliner Gartenkultur

Workshopleitung Tuna Arkun und Heather Purcell

DER TIGER KOMMT IN DEN GARTEN

Der Tiger ist nun schon eine ganze Weile in Berlin, hat eine Menge positive Integrationsleitungen aufzuweisen und schon fast den Einbürgerungstest bestanden. Spaziergänge im Grünen gehören inzwischen zu seinem Alltag und auf das Bärlauch sammeln im Frühling freut er sich sehr. Aber sonst kennt er sich als Fleischliebhaber nicht so gut aus mit der vegetativen Welt. Er hat immer wieder mal was von Leuten gehört, die auf Parkhausdächern in Badewannen Gemüse einpflanzen, dass in Berlin außer Bärlauch noch 100 Sorten Kräuter wachsen und dass man sogar irgendwo in der Stadt Kochbananen zu sehen bekommt. Im Sommer ist es soweit: Er will die Berliner Vegetationswelt näher kennenlernen. Warum pflanzt Herr Nachbar Sauerampfer auf der Verkehrsinsel? Was sind die Unterschiede zwischen Rhabarber und Banana? Wie wächst der Spargel im Lenz? Also kommt der Tiger in den Garten.

Mit einer Gruppe von Kindern mit und ohne Fluchthintergrund besuchen wir Berlinweit verschiedene Gärten und Gartenprojekte und lassen uns mit dem selbstgebundenen Skizzenbuch in der Tasche von verschiedenen Gartenideen inspirieren. Zurück im Projektraum erstellen die Kinder aus den gesammelten Skizzen ein Veggie-Memory-Spiel, das als Sprach-Lern-Tool genutzt werden kann. Auf dem neu erschlossenen Gartengelände hinter bi’bak haben wir unseren eigenen Garten mit selbstgebauten Hochbeeten entworfen, gebaut, beackert und bepflanzt.

Freitag, 14.10.2016, um 16 Uhr
Öffentliche Präsentation für Eltern, Freund*innen und Interessierte mit gemeinsamem Essen am Feuer.

Projektdokumentation

In Kooperation mit der NUK Kindererde und dem Ferienhort der Erika-Mann-Schule.
Gefördert vom Berliner Projektfonds kulturelle Bildung.

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Ein Bilderbuch über das Leben des Tigers und seiner Freunde

Workshopleitung Malve Lippmann und Tuna Arkun

DER TIGER KOMMT IN DEN SOLDINER KIEZ

Der Tiger lebt schon seit einer Weile in Berlin. Mittlerweile hat er einige Berliner Freunde und Freundinnen gefunden, seine Wohnung eingerichtet, ein Paar Mini-Jobs gemacht, sich ein bisschen an den Berliner Sommer gewöhnt und sogar mal eine Currywurst probiert. Einige seiner Bekannten aus fernen Ländern haben sich seit kurzem auch hier niedergelassen. Der Tiger hat sie in sein Domizil im Soldiner Kiez eingeladen. Seine Freunde und Freundinnen erzählen, warum und wie sie nach Berlin gekommen sind, wie es ihnen hier gerade geht und was sie hier noch vorhaben.

In unserem Workshop erarbeiteten wir mit Kindern ein Bilderbuch, das die Geschichten vom Tiger und seinen Freund*innen erzählt. Als Inspiration haben wir uns mit dem Bild des „Fremden“ in der Alltagskultur auseinandergesetzt. Wir beschäftigten uns mit der Darstellung von Exotik, sowie mit Stereotypen, Stigmatisierungen, Orientalismus und Rassismus und untersuchten Marktphänomene, die das Exotische als Werbeträger immer wieder ins Zentrum stellen. Wir haben neben historischem Material auch Produkte aus den umliegenden Läden im Kiez gesammelt, um die dort gefundenen Figuren auf Verpackungen und Etiketten in unserem Bilderbuch zu verarbeiten. An Hand weiterer Materialien wie Stempeln, Druckfarbe und gefundenem Material wurden die Szenen ergänzt und zu einer Geschichte zusammengefügt.

Zum Buch

Diese Projekt wurde 2015 in den als Ferienwokshops durchgeführt und ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit der Humbolthain-Grundschule und der Gesundbrunnen-Grundschule.
Gefördert von Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

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Jugendkunstschule Charlottenburg-Wilmersdorf

EIN COLLAGETRICKFILM ÜBER DAS LEBEN DES TIGERS IN DER FREMDE

Workshopleitung Can Sungu und Malve Lippmann

DER TIGER KOMMT ZUM MIERENDORFFPLATZ –

Das Leben des Tigers in der Fremde und seine Abendteuer am Mierendorffplatz haben wir in unserem Trickfilm festgehalten.

Zur Projektdokumentation und zum Film

Dieses Projekt ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit der Jugendkunstschule Charlottenburg. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

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BSR Hof Behmstrasse

Ein Computerspiel über das Leben des Tigers im Konsumkreislauf

Workshopleitung Malve Lippmann, Can Sungu und Oscar Ardilla Luna

DER TIGER KOMMT ZUM RECYCLINGHOF

Der Tiger lebte in Indien oder Asien im Dschungel und im Regenwald. Dort war alles grün. Er lebte in einer Höhle und hatte immer genug Futter. Er fraß Affen, Gras und Aas. Der Tiger wurde von seiner Mutter verstoßen. Ein Jägertrupp jagte den Tiger mit Panzern und Gewehren. Ein Agent mit einem Kampfjet schoss eine Atombombe und eine Wasserstoffbombe auf den Tiger ab. Sein Leben war in Gefahr. Er musste fliehen in Schallgeschwindigkeit. Der Tiger wurde das Haustier eines reichen Sultans. Der Sultan wurde arm und musste den Tiger verkaufen. Er wurde auf ein Schiff verladen, das nach Hamburg fuhr. Er kam in einen kleinen Käfig, in dem er Platzangst hatte. Auf dem Schiff bekam der Tiger nur Fisch zu essen und hatte immer Hunger. Dem Tiger wurde schlecht und er musste kotzen. Das Schiff hielt an und kenterte. Der Tiger fiel ins Wasser und Haie kamen. Er wurde von einem Hubschrauber gerettet. Der Hubschrauber stürzte ab. Der Tiger rettete sich mit einem Jetpack. Er fuhr mit einem Amphibienjeep zum Bahnhof. Der Tiger stieg in den Zug nach Berlin. 

Berlin war eine Stadt voller Angst vor dem Tiger. Die Leute riefen aus ihren Autos: „Papa ein Tiger“ „Hilfe ein Tiger“ „Ahhh ein Tiger“. In Berlin musste der Tiger in die Ausländerbehörde. Dort bekam der Tiger von Herrn Porzellan einen Container zugewiesen. Darin hatte er aber fast gar nichts, was ihm ein tigergerechtes Leben ermöglichte. Kein einziges Möbelstück, kein Bett, keinen Ofen, keine Waschmaschine. Während seiner üblichen Morgen-Jogging-Gymnastik lief er an einem BSR Hof vorbei. Er beobachtete, dass die Leute Sachen in die Container warfen und dann wieder wegfuhren. Es waren viele Sachen, die er ganz gut gebrauchen konnte. Er holte seinen eigenen Container und stellte ihn in den BSR-Hof.
Wird der Tiger es schaffen, sich in der neuen Heimat eine gemütliche Wohnstätte einzurichten? 

Das Leben des Tigers auf dem Recyklinghof haben wir in einem Workshop mit einer Gruppe von Kindern erforscht. Aus unserem Forschungen ist ein Computerspiel und ein Animationsfilm entstanden. 

Diese Projekt fand in den Osterferien 2012 statt und ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit der Jugendkunstschule Pankow. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

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Jugendkunstschule Charlottenburg-Wilmersdorf

Aus dem Hundeleben des Tigers in der Fremde

Workshopleitung Malve Lippmann und Can Sungu

Im Anschluss Gespräch mit Oscar Ardilla Luna

DER TIGER KOMMT AUF DEN HUND

Der Tiger ist gerade erst aus einem fernen Land in Berlin angekommen. Er wundert sich sehr, zu sehen, dass die Menschen hier die Hunde oft besser behandeln als ihre Mitmenschen. Die Hunde gehen zum Frisör, es gibt Hundepensionen, Hundeferien, Hundeausstatter, Hunderestaurants, Hundespielplätze und sogar jede Menge Hundeparadiese. Die Menschen kuscheln mit ihren Hunden, Küssen im Sonnenuntergang romantisch auf Parkbänken und mancher Hund hat sogar einen Pelzmantel mit Kaschmirkragen, vier gefütterte Schuhe, Socken, Windeln und seinen eigenen Kinderwagen.

Mit dem Tiger hat keiner Mitleid und er würde dann doch auch gerne ein Hund werden. Er geht zum Hundepsychologen, zum Hundehomöopathen, zum Hundefrisör und versucht alles Hundemögliche. Wird er es schaffen, als Tiger im Hundepelz ein Haustier zu werden und sein Glück zu finden?

Wir haben im Workshop mit einer Gruppe von Kindern verschiedene hunderelevante Orte besucht, Interviews mit Hundeexperten und Hundeliebhabern geführt und Material gesammelt. Das Material wurde in der Jugendkunstschule Charlottenburg zu einer Hundehüttenstadt weiter verarbeitet und als Installation auf dem Mierendorffplatz ausgestellt.

Projektdokumentation und Film

Diese Projekt wurde in den Osterferien 2014 durchgeführt und ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit der Jugendkunstschule Charlottenburg. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Künstler, Kunstvermittler

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Ein Bilderbuch über das Leben des Tigers und seiner Freunde in der Fremde

Workshopleitung Tuna Arkun und Heather Purcell

Der Tiger kommt mit Freunden

Der Tiger lebt schon seit einer Weile in Berlin. Mittlerweile hat er einige Berliner Freunde gefunden, seine Wohnung eingerichtet, ein Paar Mini-Jobs gemacht, sich ein bisschen an den Berliner Sommer gewöhnt und sogar mal eine Currywurst probiert. Einige seiner Freunde aus fernen Ländern haben sich seit kurzem auch hier niedergelassen. Der Tiger hat sie in sein Domizil im Wedding eingeladen. Seine Freunde erzählen, warum und wie sie nach Berlin gekommen sind, wie es ihnen hier gerade geht und was sie hier noch vorhaben.

In unserem Workshop erarbeiten wir mit Kindern ein Bilderbuch, das die Geschichten vom Tiger und seinen Freunden erzählt. Als Inspiration werden wir uns mit dem Bild des “Fremden” in der Alltagskultur auseinandersetzen. Wir beschäftigen uns mit der Darstellung von Exotik, sowie mit Stereotypen, Stigmatisierungen, Orientalismus und Rassismus und untersuchen Marktphänomene, die das Exotische als Werbeträger immer wieder ins Zentrum stellen. Wir sammeln neben historischem Material auch Produkte aus den umliegenden Läden im Kiez, um die dort gefundenen Figuren auf Verpackungen und Etiketten in unserem Bilderbuch zu verarbeiten. Anhand weiterer Materialien wie Stempeln, Druckfarbe und gefundenem Material werden die Szenen ergänzt und zu einer Geschichte zusammengefügt.

Diese Projekt fand in den Sommerferien 2019 statt und ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mitIn Kooperation mit dem Hort der Erika Mann Grundschule gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung im Bezirk Mitte von Berlin